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Der nächste Smart Super Cup stand vor der Tür. Kühlungsborn begrüsste das Beachvolleyballteam Domroese/Fedosova mit ein Paar frischen Böen. Die Qualifikation startete pünktlich mit der überraschenden Nachricht, dass das erste Spiel gegen das Kanadische Wildcard-Team Gordon/Saxton ausgetragen wird. 

Da sich Vale und Anne auf einen anderen Gegner eingestellt hatten und das vorherige Spiel zu früh endete, mussten sie den ersten Satz sehr deutlich abgeben. Der zweite Satz verlief etwas besser. Bei einer Führung von 13:12 entschieden sich die Kanadierin jedoch 3 Asse zu machen. Mit gemischten Gefühlen wurde nun erstmal in der Ostsee gebadet.

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Das zweite Spiel verlief gegen Nestler/Seeber. Hier klappte nun alles. Somit liess der deutlichste und souveränste Sieg der Saison nicht lange auf sich warten. 

Die Zwischenbilanz besagte eins gewonnen - eins verloren. Das bedeutete bei einem Sieg erreicht das Beachteam das Hauptfeld und bei einer Niederlage ist das Turnier beendet. 

Eines der knappsten Spiele konnte man an diesem Abend beobachten. Die frechaufspielenden Hoffmann/Steger holten sich den erste Satz mit einem 15:13. Im zweiten Satz hatten die Lohhoferin die Nase vorne. Der dritte und entscheidende Satz musste her. Lange Ballwechsel waren an der Tagesordnung. Nach dem sich der Gegner mit einem 9:6 absetzte, holten sich Vale und Anne den ersten Matchball. Beim Stand von 14:13 nutze Jana Hoffmann die auftauchende Böe und servierte den ersten kurzen Ball des Spieles zu einem Ass. Nun lagen die Nerven bei beiden Teams blank. Anne wollte nicht mehr lange fackeln und blockte einen spektakulären Ball von Claudia Steger. 15:14. Der letzte Ballwechsel bescherte glückliche und jubelnde Gesichter beim Beachteam Domroese/Fedosova. 

Die Qualifikation war geschafft. Das anschliessende Technical Meeting und Pasta Friday wurde in lustiger Gesellschaft verbracht. Die erste Spielpaarung gegen Borger/Kozuch wurde vorgelesen. 

Pünktlich um 9:00 am Samstag Morgen ertönte ein Pfiff, der besagte, dass das Spiel Erst- gegen Letztgesetzten startete. Den ersten Satz könnte man als ein langsames rantasten bezeichnen. Im zweiten Satz gelingt es den Ballarinas ein fehlerfreies und kampfstarkes Spiel abzurufen und den Satz gegen die Erstgesetzen zu gewinnen. So wie schon oft musste nun auch hier der dritte Satz entscheiden. Bis 10:10 lieferten sich die beiden Teams ein spannendes Battle. Dann packten Borger/Kozuch ihre Erfahrung aus und gingen mit 13:10 in Führung. Mit einem 12:15 mussten sich die Lohhoferin letztendlich geschlagen geben. 

„Es war super eng. Schade, dass wir den Abschluss nicht geschafft haben, dennoch können wir super stolz auf uns sein, so ein tolles Ergebnis abgeliefert zu haben. Es zeigt unser Potential und gibt uns Selbstvertrauen!“ - sagten die beiden Beachgirls nach der knappen Niederlage. 

Das zweite Spiel lief dann leider nicht so wie erwartet. Der Fokus schien immer noch im ersten Spiel zu stecken. So gab es als Resultat ein ziemlich deutlich verlorenes Spiel zu verkraften. „Leider haben wir das wichtigere Spiel von den beiden nicht konzentriert genug gespielt“ - betonte Kapitän Anne Domroese. 

Normalerweise hat man nach 5 Spielen am Wochenende ein erfreulicheres Resultat in petto. Dennoch zeigt es das gute und breitgefächerte Niveau der Deutschen Tour. Trotz eines sogenannten „1,2 - BBQ“ kann das Beachteam Domroese/Fedosova sich erhobenen Hauptes sehen lassen und zuversichtlich auf den nächsten Smart Beach Cup in Duisburg schauen. Hier dürfen die beiden erneut in die Qualifikation und werden ihr Bestes geben um ein gutes Endergebnis zu liefern.