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Wir wollten optimal für das einzige „weiß-blaue“ Turnier in dieser Saison vorbereitet sein. Aus diesem Grund gab es ein paar gemeinsame Trainingseinheiten in Yanis Wahlheimat Berlin.

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Schon am Donnerstag machten wir uns auf den Weg nach Nürnberg, um am Freitagmorgen noch eine finale Trainingseinheit vor Ort zu absolvieren. Die Stimmung war gut, die Vorfreude stieg; alle Zeichen standen positiv.


Durch unsere gute Setzposition 4 trafen wir im ersten Spiel auf die vermeintlich schwächeren Gegnerinnen Hoja/Hüttermann. Die Nürnberger Kirchenuhr schlug zwar erst 9, als der erste Ball das Netz überquerte, allerdings befand sich der Zeiger des Thermometers schon auf dem Weg in Richtung 30 Grad.


Wir starteten furios – legten selbstsicher und überzeugt einen 8:2 Start hin. Scheinbar selber überrascht von dem guten Start, schlichen sich nun bei uns einige Fehler ein. Durch die hohe Führung zu Beginn konnten wir den ersten Satz noch mit 21:19 für uns entscheiden. Leider haben wir im zweiten Satz so begonnen, wie wir im ersten Satz aufgehört haben. Viele Eigenfehler unsererseits und wenig Aufschlagdruck ließen Hoja/Hüttermann immer weiter davonziehen. So musste ein entscheidender dritter Satz her. Wir erwischten wieder einen denkbar schlechten Start, lagen zeitweise 0:3 und 5:9 zurück. Dennoch haben wir nicht aufgegeben: Durch nun bessere Aufschläge und einen tollen Kampfgeist war beim Spielstand von 10:10 wieder alles offen. Am Ende waren es zwei entscheidende Fehler der Gegnerinnen, die uns beim Spielstand von 15:13 glücklich in die Arme fielen ließen. Geschafft.


Unser Gegner des zweiten Spiels war das Team Behrens/Schumacher. Wir hatten uns fest vorgenommen, unseren Spielaufbau zu stabilisieren und den Aufschlagdruck zu erhöhen. Beides hat funktioniert, es war ein wirklich gutes Spiel. Im ersten Satz konnten wir unsere Taktik gut umsetzen und zogen zwischenzeitlich zwei Punkte davon. Leider hat sich hier und da wieder einmal der Fehlerfuchs bei uns eingeschlichen; wir konnten unsere gute Leistung nicht mit dem ersten Satz (17:21) belohnen. Der zweite Satz wogte hin und her. Super Block- und Abwehraktionen wechselten sich ab mit unnötigen Angriffsfehlern und anderen Ungenauigkeiten. Wieder einmal zeigte sich, dass wir super spielen können, es hier und da aber an der Kontinuität fehlt. Am Ende hieß es 18:21 und damit 0:2.


Nun mussten wir uns durch die Loserrunde kämpfen - und das unter erschwerten Bedingungen. Die Frankenmetropole bestätigte seinen Ruf als Hitzeturnier einmal mehr. Wir wussten, ab jetzt wird jedes Spiel über den Kampf entschieden. Diesmal standen uns die Qualifikantinnen Ferger/Schneider gegenüber. Das Spiel lief leider etwas anders, als wir es uns vorgestellt haben. Auffallend war wieder einmal die hohe Zahl an direkten Fehlern. Einfache Punkte für den Gegner, die es in diesem Spiel einfach geschafft haben, ihre eigene Fehlerzahl gegen Null laufen zu lassen. Verdient stand deshalb am Ende eine deutliche 0:2 Niederlage zu buche.


Wir haken das Turnier mit einem enttäuschenden 9. Platz ab, können dem Ganzen aber auch einiges Gutes abgewinnen. Zwischenzeitlich haben wir gezeigt, wie gut wir spielen können. Wenn wir es hierzu noch schaffen, unserem Spiel Kontinuität zu verschaffen und zu alter Aufschlagstärke zurück zu finden, ist dieser neunte Platz alsbald vergessen.