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Nach unserem ersten gemeinsamen Trainingslager vor 3 Wochen in Spanien standen wir nun auch zum ersten Mal gemeinsam bei der smart beach tour auf dem Feld.

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Foto: "Das war nix.", war das Beachteam sichtlich enttäuscht nach dem Saisonstart.

 

Aufgrund einer Muskelverletzung von Yani aus dem Trainingslager war lange Zeit nicht klar, ob wir überhaupt beim traditionellen Auftakt dem Supercup in Münster antreten können oder nicht. Dank der optimalen Betreuung und Behandlung verlief die Regeneration aber zum Glück so schnell, dass Yani pünktlich zum Turnier wieder grünes Licht vom Arzt bekam. Optimal war die Vorbereitung durch die Verletzung natürlich nicht, umso größer aber die Freude nun endlich wieder spielen zu können.

Gleich im ersten Spiel trafen wir bei diesem unglaublich stark besetztem Supercup auf ein Top-Team der letzten Jahre, Gernert/Zautys. Im ersten Satz merkte man beiden Teams noch an, dass es das erste Turnier der Saison war, was sich in einigen Fehlern im Side-Out widerspiegelte. Letztlich konnten wir den ersten Satz mit 21:19 für uns entscheiden. Im zweiten Satz agierten unsere Gegner deutlich druckvoller weshalb wir ab Mitte des Satzes einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Dank einiger Breaks gelang es uns zum Ende des Satzes nochmals den Kampfgeist zu wecken und schließlich sogar den Ausgleich zu schaffen. Jetzt entwickelte sich das Spiel zum wahren Krimi, es ging hin und her und beide Teams hatten Matchbälle bzw. Satzbälle. Letztens Endes behielten wir die Nerven und gewannen den Satz 27:25!

Besser hätte es nicht laufen können, da wir nun die Chance bekamen auf einem voll gefüllten Center Court gegen die amtierenden Olympiasieger Ludwig/Walkenhorst spielen zu dürfen. Anfänglich noch durch etwas Nervosität gehemmt, konnten wir uns gegen Ende des ersten Satzes so langsam steigern und fanden im weiteren Verlauf immer besser zu unserem Spiel. Trotz des mit 12:21 deutlich verlorenen ersten Satzes war der zweite Satz durch viele spannende Ballwechsel und starke Side-Out Aktionen von beiden Teams geprägt. Beim Stand von 20:19 aus der Sicht unseres Gegners zeigte Kira Walkenhorst ihre ganze Klasse und servierte einen starken Aufschlag die Linie runter genau ins Eck.

Die ganze Anspannung und Aufregung fiel nun schlagartig ab, was sich leider auch auf unser nächstes Spiel gegen Yani’s langjährige Partnerin Sandra Ittlinger und Teresa Mersmann auswirkte. Zu keinem Zeitpunkt gelang es uns zu unserem Spiel zu finden, weshalb das Spiel an uns vorbeizulaufen schien. Mit 14:21 und 14:21 verloren wir das Spiel und landeten dadurch auf dem 9. Platz. Bei der Vorgeschichte und der alles andere als optimalen Vorbereitung ist das Resultat trotzdem ein gelungener Auftakt in unsere erste gemeinsame Saison.

Wir freuen uns jetzt schon sehr auf den nächsten Tour-Stop beim Cup in Nürnberg!