Jan
18
2010
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Doch zunächst der Reihe nach: Im ersten Spiel ging es gegen die zweite Vertretung von Mühldorf. Dabei gab es ein Wiedersehen mit Vez Vetrovsky und Herbert Nennhuber, die auch schon das SVL-Trikot getragen haben. Aus unserem inzwischen 19-Mann Kader fanden 9 Mann, unterstützt von Gertsch Wilk als Coach, den Weg in die Halle. Auf Außen war nach Rückenproblemen und BVV-Einsätzen wieder Marco Hammerschmidt dabei, unterstützt wurde er dabei wie gewohnt von Tobi Kuhn. Auf Mitte spielten Spielertrainer Florian Herrmann und Stefan Sieghörtner. Diesmal durften die zwei sogar Vollzeit spielen, da unser Libero fehlte. Diagonal kam Stäfan Schmidbauer zum Einsatz, im Zuspiel Jochen Banse. Zunächst kamen wir gut ins Spiel, auch wenn der TSV versuchte, unseren Nesthaken Marco in der Annahme unter Druck zu setzen und konnten Mühldorf durch schnelles Spiel und starke Blocks gleich etwas unter Druck setzen. Doch jedesmal wenn wir uns einige Punkte Vorsprung herausgespielt hatten, machten wir uns durch Fehlerserien die Arbeit wieder zunichte. Zudem sorgten einige „interessante“ Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten des Netzes immer wieder für Schmunzeln bzw. Entsetzen. Zum Satzende hin konnten wir uns dennoch durchsetzen und die ersten Durchgang für uns verbuchen. In Satz zwei gingen wir dann richtig konzentriert zur Sache, Mühldorf war nur noch mit sich selbst beschäftigt und wie aus alten Tagen bekannt, machte Vez Vetrovsky seinen Jungs die Hölle heiß. Nichtsdestotrotz ging der Satz mit 25:11 deutlich an uns. Im dritten Durchgang ersetzte Lars Benner Florian Herrmann und auch Mühldorf wechselte das Team durch. Bei uns kehrte der Schlendrian wieder ein, in allen Elementen wurden die Bälle ungenauer und wir konnten kaum noch Druck aufbauen. Zudem hatte Mühldorf sich gefangen, so dass das Spiel immer hin und her ging. Wie schon vorher befürchtet, wurde der Gastgeber richtig heiß und steigerte sich langsam in einen Spielrausch. Am Satzende war Mühldorf leider etwas cleverer und entschied den Durchgang knapp für sich. In Satz vier kam wieder Florian Herrmann zum Einsatz, wir spielten jedoch noch schlechter und Mühldorf war richtig heiß, so dass sie sich in diesem Durchgang verdient durchsetzen konnten. Dankenswerter Weise übertrieb es der Spielertrainer der Mühldorfer mit seinen Emotionen, so dass er uns die richtige Motivation für den Entscheidungssatz mitgab. Von Anfang an war unser Spiel wieder präzise und druckvoll, vor allem unser Block stellte Mühldorf vor unlösbare Aufgaben. Mindestens sechs der 15 Punkte waren direkte Blockpunkte. Somit ging der Tie-Break deutlich mit 15:9 an uns. Spiel Nummer zwei ging gegen Oberding, die sich davor ebenfalls knapp mit 3:2 gegen Mühldorf durchsetzten. Die Aufstellung war zunächst wie im ersten Spiel, nur Jens Hohensee kam im Zuspiel zum Einsatz. Wir konnten uns von Anfang an etwas absetzen, Oberding überzeugte jedoch mit starken kämpferischen Einsatz. So konnten wir uns nie einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Da wir aber unser Spiel durchzogen, ging der Satz verdient an uns. In Durchgang zwei war es endlich so weit: Manni Bieberle kam zu seinem Comeback auf Diagonal. Gleich zu Beginn konnte er mit seinen gefürchteten Rückraum-Schlag-Lobs Punkte erzielen. Leider machten wir etwas mehr Fehler und Oberding zeigte ein gutes Spiel mit viel Einsatz. So mussten wir einem kleinen Rückstand hinterher rennen, den Satz konnten wir im Endspurt dennoch knapp für uns entscheiden. In Satz drei kam wieder Lars Benner auf Mitte, die Dramaturgie ähnelte jedoch Satz zwei. Oberding engagiert und druckvoll, wir nicht schlecht aber mit zu vielen Nachlässigkeiten. Vor allem das Spiel über die Mitte klappte nicht mehr so gut. Schlussendlich nahm sich vor allem Tobi Kuhn ein Herz und brachte uns durch knallharte Angriffe in Führung. Das Spiel ging jedoch hin und her und erst in der Verlängerung konnten wir den Satz für uns entscheiden. Fazit: |