Dec
07
2009
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Zur optimalen Einstimmung auf die Spiele traf sich die Mannschaft bereits um 11.00 Uhr zum Weißwurstfrühstück, die vom Alt-Lohhofer und ständigem Trainingsgast Manni Bieberle gesponsert wurden (Vielen Dank noch mal dafür!). Damit Damen I bei ihrem Training auch was davon hatte, wurden die Tische oben auf der Tribüne platziert (siehe Foto). Verletzungsbedingte Ausfälle gab es folgende: Marco Hammerschmidt mit Rückenbeschwerden, Jan Wehrheim mit entzündetem Schleimbeutel im inzwischen unterbelasteten Ellbogen und Andreas Obermeier mit Knieproblemen. Frisch gestärkt ging es ins Spiel gegen den Tabellenletzten aus Hohenbrunn. Wir waren gewarnt, schließlich hatten wir erst vor Wochenfrist gegen den Vorletzten Taufkirchen verloren. Louis van Herrmann vertraute diesmal Jochen Banse im Zuspiel, Christian Struck auf Diagonal, Stefan Sieghörtner und Matthias Stadler in der Mitte, Stäfan Schmidbauer und Florian Herrmann auf Außen, Carsten Reimers als Libero. Im ersten Durchgang konnten wir uns durch solides Spiel bald absetzen. Wir boten zwar keine überragende Leistung, aber endlich gab es auch mal in keinem Element einen Ausfall, von Annahme bis Abwehr, Block, Zuspiel und Angriff bot das gesamte Team eine konzentrierte Leistung. Bis zum 18:9 taten wir uns relativ leicht, doch dann konnte Hohenbrunn mit seinem teilweise unkonventionellen Spiel wieder etwas aufschließen. Der Satz ging dann schlussendlich mit 25:19 doch noch relativ deutlich an uns. Im zweiten Satz kam wieder die gleiche Mannschaft zum Zug. Aufgrund der unkonstanten Leistungen an den ersten drei Spieltagen wollte der Coach durch Wechsel keine Unruhe reinbringen. Dieser Durchgang verlief etwas ausgeglichener, wir konnten jedoch immer wieder einen Punktball mehr für uns verbuchen und setzten uns somit bis zum 25:20 von Hohenbrunn ab. Im dritten Satz plätscherte die Begegnung zunächst etwas hin und her, doch bald war der Widerstand des Tabellenletzten gebrochen. Ein paar schöne Bälle von uns, viele Fehler von Hohenbrunn und der Durchgang ging deutlich mit 25:12 an uns. Die reine Spieldauer von 48 Minuten zeigt, dass wir unser Spiel endlich mal konzentriert durchgezogen haben. Im zweiten Spiel stand uns ein anderes Kaliber gegenüber: Kirchweidach hatte uns schon am ersten Spieltag das Leben schwer gemacht, wir konnten uns noch mit 3:2 durchsetzen. Außerdem hatten sie erst letzte Woche dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Unterhaching die erste Niederlage beigebracht. Aus diesem Grund brachte Coach Herrmann, diesmal auf der Bank vertreten von Gertsch Wilk die gleiche Aufstellung wie im ersten Spiel. Doch diesmal ging sein Konzept nicht auf. Von Anfang an gab Kirchweidach richtig Gas und setzte uns mit starken Aufschlägen und vielen gelungenen Kombinationen unter Druck. Wir konnten dagegen unser Spiel nicht wie gewohnt aufziehen, gerade die wackelige Annahme verhinderte besseres Angriffsspiel. Auch der Block war in der Spielpause wohl bei den Wurstsemmeln vergessen worden. Kirchweidach setzte sich immer mehr ab und gewann den Satz verdient mit 25:19. Doch diesmal zeigten wir die richtige Reaktion: Coach Herrmann wechselte für Muck Stadler auf die Mitte, für ihn kam Tobi Kuhn auf die Außenposition ins Spiel. Von Beginn an gaben wir den Ton an, bessere Aufschläge setzten Kirchweidach so unter Druck, dass sie ihr Kombinationsspiel nur noch sporadisch aufziehen konnten. Gerade Sigi Sieghörtner und Monsi Herrmann in der Mitte konnten ein ums andere Mal den Angriff blocken. Durch die stark verbesserte Annahme konnten die zwei auch viele Punkte im Schnellangriff machen, den Rest erledigten Tobi, Bambam und Strucki auf Außen. Die langen Ballwechsel gingen auch zumeist an Lohhof, so dass wir Kirchweidach regelrecht mit 25:13 überfahren konnten. In Satz drei verlief das Spiel zunächst ausgeglichen, unsere Gäste hatten sich wieder gefangen, wir drückten aber weiter aufs Tempo. Einziger Kritikpunkt ist die Hallenhöhe, wir beantragen Spieltage im Ballhausforum, dann landen die ganzen abgewehrten Bälle nicht an der Decke! Ab Mitte des Satzes konnten wir unsere Führung ausbauen, Strucki verlor langsam seine Kraft und hatte endlich die richtige Blockhöhe um sich mehrere Bälle zu greifen. Den Satz konnten wir schließlich mit 25:17 gewinnen. In Durchgang Nummer vier waren wir von Anfang an in Führung, Tobi Kuhn konnte noch zwei krachende Einbeiner versenken und wir gewannen mit 25:18 den Satz und das Spiel. Diesmal konnten wir uns in beiden Spielen deutlich durchsetzen, fast schon schade, dass jetzt bis Mitte Januar Pause ist. Leider kamen diesmal nur acht Leute zum Einsatz, schön das trotzdem alle von draußen Gas gegeben haben. Fazit: OCHSENFETZEN!
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