Nov
16
2009
|
|
Jetzt könnten wir sagen, Jochen war krank und konnte nicht spielen, Tobi auch angeschlagen, Obi ohne Training und mit kaputtem Knie..... Das wären aber alles nur schlechte Ausreden. Im ersten Spiel gegen Unterhaching zeigte sich wie es aussieht, wenn eine Mannschaft (Haching) gegen eine Ansammlung von Einzelspielern (wir) antritt. Wir starteten mit Jens im Zuspiel, Strucki Diagonal, Obi und Steve in der Mitte, Coach Herrmann und Tobi auf Außen und Carsten als Libero. Der erste Satz hatte mit Volleyball nicht viel am Hut. Haching musste den Ball nicht mal druckvoll zu uns rüber spielen, schon machten wir den Fehler. Vor allem die Annahme war über die gesamte Spieldauer unterirdisch, dazu kamen dann regelmäßig individuelle Fehler in Zuspiel und Angriff. Es stand ziemlich schnell 18:9, mit einem kurzen Zwischenspurt kamen wir zwar noch auf vier Punkte ran, um diese gleich wieder zu verlieren und den Satz verdient mit 25:16 abzugeben. Der zweiten Durchgang verlief ausgeglichen, dennoch schafften wir es wieder nicht durch überzeugende Block- und Abwehrarbeit Unterhaching unter Druck zu setzen. Zum Ende des Satzes konnten wir uns eine 2-Punkte-Führung erarbeiten, passend zu unserer Leistung konnten wir den Sack aber nicht zumachen und den Durchgang erst in der Verlängerung mit 30:28 für uns entscheiden. Abschnitt Nummer drei verlief wieder wie Nummer zwei, Unterhaching bot eine kämpferische Mannschaftsleitung mit einigen schönen Aktionen, wir dagegen konnten nur durch Einzelaktionen zu Punkten kommen. Die Fehler in allen Spielelementen zogen sie weiter durch das Spiel. Seltsamerweise erspielten wir uns dennoch Stück für Stück eine 4-Punkte-Führung und hatten bei 24:20 vier Satzbälle. Passend zu unserer Leistung brachten wir den Satz nicht nach Hause, in der Verlängerung holte sich Haching den Durchgang mit 29:27. Danach war bei uns die Luft raus, Obi verabschiedete sich endgültig, Einwechslungen von Bambam und Muck brachten keine Besserung und Unterhaching konnte den finalen Satz dann doch locker mit 25:17 für sich entscheiden. Insgesamt kann man von einem verdienten Sieg für die Gastgeber sprechen, wir wurden durch gute Aufschläge unter Druck gesetzt und reagierten die meiste Zeit des Spiels, anstatt selber das Spiel zu machen. Die Niederlage war eine logische Konsequenz aus den Trainingsleistungen seit Saisonbeginn. |