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Jan
21
2012
H3 auf weiter Tour

Zunächst müssen wir nochmal auf den letzten Spieltag vor Weihnachten eingehen. Der Bericht dazu landete leider in den Weiten des Internets. Über das Spiel gegen Gastgeber Garching I breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens.. In Erinnerung bleibt nur die 4-Fehler-Rally vom Muck. Gegen Kirchweidach war zwar die spielerische Qualität nicht viel besser, jetzt zeigte das Team aber endlich Biss und Einsatz, so dass man sich am Ende knapp im Tie-Break durchsetzen konnte.

Jetzt aber zum aktuellen Spieltag: Die Reise führte nach Passau um gegen die Gastgeber und Schönberg anzutreten. Die Anfahrt verlief schon recht belustigt, Facebook-Fotos (ja, auch die „Alten“ kennen sowas) und Erzählungen von der Ereignissen der vorabendlichen Feier beim Stammgriechen führten zu einigen Lachern (@Jens: DAS wär dir als H3-Spieler nicht passiert…). Der Jahresbeginn war wohl nicht für alle einfach zu verkraften, denn am Freitag meldeten sich noch mehrere Spieler krank. Dies führte dazu, dass die Dritte mit ihren Backup-Spielern Bene Frank und Steve Sieghörtner aufgefüllt wurde. Der Annahmeriegel war somit etwas schwach bestückt, da weder Libero Felix Kuhn, noch die beiden erfahrenen Annahmespiele Tobi Kuhn und Christian Struck dabei sein konnten.

Im ersten Spiel begannen Stefan Schmidbauer und Thore Haag (AA), Toni Zeitler und Lars Benner (MB), Jan Wehrheim (D), Jochen Banse (Z). Zunächst hatte die Dritte etwas Probleme sich zurecht zu finden. Ungewohnt war es wohl, dass man endlich mal wieder auf einem vernünftigen Untergrund spielen durfte und nicht Eislaufen musste wie im heimischen COG (Ein Tipp an den Zweckverband: Macht mal ne Dienstreise nach Passau, DAS nennen wir einen Sportboden!) Trotzdem konnte man den Gegner kontrollieren und den Satz sicher gewinnen. Zunächst verlief der zweite Durchgang ähnlich, der SVL konnte sich deutlich absetzen, aber dann kam wieder der H3-Wurm ins Spiel. Wenig Druck, viele Eigenfehler und Passau wurde immer mutiger. Vor allem im Aufschlag ging der Tabellenletzte volles Risiko und schaffte es damit die Annahme in Schwimmen zu bringen. Folgerichtig holte Passau Punkt für Punkt auf und es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Satzende. Hier konnte sich dann der Gastgeber verdient in der Verlängerung durchsetzen. Entscheidend war hier natürlich die Einwechslung von Bene Frank…. (@D1: Lasst euch nix von eurem Trainer über Annahme erzählen). Im dritten Satz übernahm dann Florian Herrmann für Toni Zeitler im Mittelblock, der auf den hinteren Positionen die Annahme verstärken konnte. Zu Beginn spielte Passau weiter mutig auf und kein Team konnte sich absetzen. Erst zur Mitte des Satzes setzte sich dann die größere Routine des SVL durch und der Durchgang ging nach Lohhof. Im vierten Durchgang war dann schnell der Wiederstand der Gastgeber gebrochen und der Sieg schlussendlich verdient an die Dritte. Interessant ist mal wieder die Tatsache, dass es H3-Spieler gibt, die in der ganzen Saison noch nicht zusammen in der Halle standen.

Im zweiten Spiel des Tages traf man auf den Vorletzten aus Schönberg. In dieser Partie startete gleich Florian Herrmann für Toni Zeitler und Bene Frank erhielt seine Rehabilitierungschance und durfte für Thore Haag starten. Leider merkte man auch hier, dass sich die Trainingsarbeit kaum mit Volleyball beschäftigt. Zudem spielte Schönberg nicht wie ein Abstiegskandidat, so dass der erste Satz verloren wurde.  In Satz zwei wurde der SVL langsam warm und es beweist sich mal wieder, dass ab einem gewissen Alter ein Satz als Trainingseinheit reicht. Bene rehabilitierte sich und der Annahmeriegel mit Bambam schaufelte die Bälle inzwischen zuverlässig nach vorne. Die körperliche Leistungsfähigkeit war zwar nach inzwischen 5 Sätzen bei einigen Akteuren erschreckend niedrig (Zuspieler Jochen war somit über jede perfekte Annahme froh), aber Schönberg half hier dankenswerterweise aus: Ein paar unqualifizierte Kommentare von der gegnerischen Trainerbank, ein Fan der sich auf dem Weg zum Fußballplatz verlaufen hatte und H3 war motiviert, nicht klein bei zu geben. Satz zwei wurde gewonnen und im dritten Satz entwickelte sich ein spannendes Spiel. Vor allem der Libero von Schönberg lief zur Höchstleistung auf und erwies sich als wahre Gummiwand. Zudem mussten die Dritte das erste Opfer beklagen, Bruce Benner musste für Steve Sieghörtner weichen. Steve war zum ersten Mal seit März 2011 dabei und konnte nur auf eine einzige Trainingseinheit zurückgreifen. Leider wurde der Durchgang wieder abgegeben, aber jetzt war auch Steve auch Betriebstemperatur, so dass der vierte Satz ein Schaulaufen wurde: schnell waren zehn Punkte Vorsprung erspielt, die Schönberger Fankurve verstummte und nachdem Schönberg auch noch ein paar Akteure schonte ging der Satz zu neun an den SVL. Der Tie-break verlief wieder auf Augenhöhe, die Dritte wechselte beim 8:6, aber der Gegner steckte nicht auf und konnte selbst mit 12.11 in Führung gehen. Erwähnenswert ist auf alle Fälle die Abwehrleistung der alten Herren, selten fiel mal ein Ball direkt auf den Boden. Eine klasse Abwehr vom Jan führte dann auch zum ersten Matchball. Chefcoach Moser Herrmann war es dann vorbehalten den zweiten Matchball zu versenken und dem emotionalen Spiel ein gutes Ende zu bereiten.

An diesem Tag fungierte H3 auch als Ausbildungsbetrieb für den SVL: D1-Kapitänin Stephi Utz unterstützte das Team lautstark von draußen und durfte lernen, wie man ein Spiel mit Einsatz und Emotionen dreht. Dies konnte sie auch gleich tags darauf beim eigenen Sieg gegen Straubing umsetzen.

Fazit:

-          AuaAuaAua….

-          Kai, das kostet ne Kiste

-          gleich 3 Fans bei der weitesten Auswärtsfahrt… wenigstens hat sich das zweite Spiel gelohnt ;-)

-          Wwnn Bambam und Moser sauer sind, will ich denen nicht im Dunkeln begegnen

-          Training wird überbewertet, gell Steve?

-          ab und an ein Budweiser ist nicht zu verachten

-          Utzi: der Anschauungsunterricht kostet ne Kiste! …und wehe du kommst uns mit Asti

-          Ein Gruß an die zu Hause gebliebenen frischgebackenen Papas!

-          Das nächste Mal brauchen wir einen Bus mit Klo

 

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