Jul
30
2011
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Nach den intensiven Vorbereitungen der letzten Monate (wir berichteten) stand am Dienstag, den 26. Juli 2011 der erste Höhepunkt der Saison auf dem Plan: Der große Preis von H3!
Das Rennen fand auf der anspruchsvollen Strecke vom Kartpalast in Bergkirchen statt, doch die ersten Positionskämpfe wurden schon weit vorher ausgetragen: Imponiergehabe ("...[zensiert]...") führte über Verschwörungen ("Eine Kiste wenn jemand den Not-aus-Knopf beim Felix drückt!") bis hin zu versuchten Anschlägen. Zum Glück scheiterte aber der Plan von Mammut Manni Bieberle, die Konkurrenz schon auf der Fahrt nach Bergkirchen in den Straßengraben zu befördern. Gerade noch rechtzeitig fiel ihm auf, dass diese Konkurrenz ja mit in dem von ihm gesteuerten Bus saß. Durch Unregelmäßigkeiten bei der Verlosung der Rennwagen kam Felix Kuhn in die vorteilhafte Lage, als erster ins Qualifying zu starten. Diese Gelegenheit nutzte er, um sich die Pole-Position zu sichern. Auf regennasser Straße hatte der zuletzt auf die Strecke gelassene Schuschelmubser Jan Wehrheim dann leider keine Chance mehr, in den Kampf um eine gute Startposition einzugreifen. Das Rennen entwickelte sich dann zu einer sehr spannenden und ausgeglichenen Angelegenheit: Vom Start weg fuhr der zweitplatzierte Tobi Kuhn wilde Attacken gegen seinen in Führung liegenden Bruder. Erst als Tobi seinerseits vom hartnäckig kämpfenden Christian Heli Helas unter Druck gesetzt wurde, konnte sich Felix an der Spitze absetzen und schließlich einen ungefährdeten Sieg nach Hause fahren. Im Feld dahinter erwies sich Ranger Carsten Reimers als der beste Fahrer: Er konnte sich vom siebten Startplatz um zwei Positionen nach vorne kämpfen - und ärgerte sich nach dem Rennen zurecht über die Rennleitung: Diese hatte versäumt, dem diabolisch lachenden Mammut rechtzeitig die blaue Flagge zu zeigen. So aufgehalten verlor der Ranger zu viel Zeit, sonst hätte er auch noch den abschließend viertplatzierten Chefcoach Florian Monsi Herrmann angreifen können. Auch im Rest des Feldes wurde mit harten Bandagen gekämpft. Dabei tat sich vor allem Toni Zeitler mit kreativen Ansätzen zur Verwirrung der Gegner hervor: Erst ließ er seinen Ersatzreifen auf die Fahrbahn rollen und anschließend modifizierte er noch die Streckenführung durch eine trickreiche Verschiebung der Bande. Die taktische Analyse des Rennens fand im Biergarten zu Schloss Schleißheim statt. Fazit: OCHSENFETZEN |