Mar
16
2011
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Aufgrund des H1-Spiels am Abend startete der Spieltag zu ungewohnter Stunde um 11:00 Uhr. Der frühe Beginn war wohl auch Grund dafür, dass die eingeschwungene Organisationsmaschinerie nicht sauber lief: fehlende Schlüssel, Pässe etc.... Orga-Mammuts sind um die Uhrzeit noch nicht in Fahrt! Der erste Gegner war der Tabellenführer DJK SB München-Ost, gegen den man drei Wochen zuvor bereits mit 3:0 siegreich war. Die Münchener sind derzeit der einzige offensive Bewerber um den Aufstieg in die Bayernliga, dementsprechend rechnete man mit einem starken Gegner. Auf Lohhofer Seite hatte mal wieder das Personalkarusell gedreht. Tobi Kuhn beim Packen, Fran Keijmes krank, dafür Stefan Sieghörtner trotz kaputter Schulter zum zweiten Mal in der Saison dabei. Somit sah die Aufstellung wie folgt aus: Kai Müller (Zuspiel), Jan Wehrheim (Diagonal), Lars Benner und Stefan Sieghörtner (Mitte), Stefan Schmidbauer und Matthias Stadler (Außen), Carsten Reimers (Libero). Zunächst hatte der SVL noch einige Abstimmungsprobleme und München-Ost konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Doch mit laufender Spieldauer wurden die Aktionen sicherer und die DJK konnte mit dem Widerstand nicht umgehen. So wurde der Gast schnell ein- und dann überholt. Insgesamt war es kein hochklassiges Spiel, die geringere Eigenfehlerquote auf Lohhofer Seite führte schließlich zum Satzgewinn. Im nächsten Durchgang war der SVL von Anfang an etwas in Front, als dem Taktikgenie und LvG im Geiste – Mani Bieberle – ein genialer Schachzug gelang: Er brachte den am Knöchel verletzten Jochen Banse für Jan Wehrheim auf den hinteren Positionen. Während dieser Phase konnte sich der SVL entscheidend absetzen. Dies hatte zur Folge, dass der Coach diesen Wechsel im Laufe des Tages immer wieder zum Besten brachte…. Dabei hatte der Jochen vielleicht vier Ballkontakte…. Der Satz war somit wieder Beute der Lohhofer. Durchgang drei war wieder etwas knapper, die Dritte spielte aber einfach abgezockter und ein wirklicher Widerstand der Münchner war auch nicht spürbar, so dass Satz und Spiel an den Gastgeber gingen. Die zweite Partie ging gegen das Tabellenschlusslicht aus Niederviehbach. Toni Zeitler ersetzte Stefan Sieghörtner, Markus Fuchsgruber – dessen Pass inzwischen endlich eingetroffen war - Stefan Schmidbauer, der wiederum Jan Wehrheim ersetzte. Satz eins ist schnell erzählt: Lohhof spielte routiniert den Stiefel herunter und die Gäste hatten nicht viel entgegenzusetzen. Leider knickte Markus Fuchsgruber schon früh um und musste das Feld für Jan Wehrheim verlassen. So kam es zu der nie dagewesenen Situation, dass der Annahmeriegel mit Jan und Jochen besetzt war, ihres Zeichen Diagonalspieler und Zuspieler… Zudem lies das Team immer mehr die Zügel schleifen, so dass Niederviehbach nochmal gefährlich aufkam, bis der Satz schlussendlich noch gewonnen wurde. Durchgang zwei war durch die Bank eher ein Gewürge, der SVL rettete sich hier noch zum Satzgewinn. Im dritten Satz wurde die Heimmannschaft aber dann für ihr schwaches Spiel bestraft. Niederviehbach kämpfte um die Bälle und gewann den Abschnitt verdient. Im letzten Durchgang wurde das Spiel nicht viel besser, aber der SVL konnte den Satz und somit das Spiel für sich entscheiden. Damit ist die Dritte zumindest für eine Woche Tabellenführer! Da die Mannschaften in der Landesliga sehr eng stehen, ist von Platz 1 bis Platz 5 aber noch alles möglich. Realistischer weise wird am Ende wohl Platz 3 herausspringen. Anschließend konnte endlich das gestartet werden, worauf die komplette Mannschaft die ganze Saison hingearbeitet hatte: Das Abschlussgrillfest! Der Grill wurde angeheizt und während H1 sich aufwärmen musste, wurden die ersten Fleischstücke auf den Grill gelegt. Hierbei muss vor allem die Rinderlende erwähnt werden: groß wie eine Schallplatte (für die iPOD-Generation: große, schwarze Musikträger aus Vinyl, Vorläufer der CD..) und sehr lecker! Das H1 Spiel wurde dann an den eigens aufgestellten Cocktailtischen verfolgt. Der Grillduft lenkte die Spieler von H1 wohl zu sehr ab, so dass sie nach knapp verlorenem ersten Satz das Spiel schnell 0:3 verloren gaben, um noch selbst in den Genuss zu kommen. Fazit: OCHSENFETZEN! |