Apr
19
2010
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Leider war unsere Herren 2 nicht ganz so erfolgreich und musste an der Abstiegsrelegation teilnehmen. Als Herren 3 wollten wir natürlich nicht Gefahr laufen, die schöne Landesliga kommende Saison mit unserer Zweiten teilen zu müssen, deshalb entschlossen wir uns, die Relegation anzugehen und mit gemeinsamen Kräften einen Bayernligaplatz zu erreichen. So weit so gut, leider gingen uns die Spieler für die Relegation aus: Mit Florian Herrmann, Tobias Kuhn und Christian Struck waren drei Stammkräfte bei H1 festgespielt, Marco Hammerschmidt und Manni Bieberle verletzt, Hartmut Sievers und Andreas Obermeier abwesend. Am Relegationstag selber meldeten sich auch noch Lars Hohensee und Toni Zeitler verletzt ab. Glücklicherweise kamen Carsten Reimers und Jan Wehrheim aus langen Verletzungspausen zurück, so dass Libero und Diagonalposition besetzt waren. Der gemeinsame Gegner von H2 und 3 kam aus Esting. Das Team war letzte Saison aus der Bayerliga abgestiegen und kam mit dem in Lohhof wohlbekannten Toralf Zumach als Spielertrainer hochmotiviert in Lohhof an. Im Duell SVL 3 gegen Esting begannen wir mit Carsten als Libero, Steve und Lars B. in der Mitte, Jochen im Zuspiel, Jan Diagonal und Bambam und Muck auf Außen. Zunächst zeigte sich, dass Esting doch etwas nervös war und wir ohne Druck aufspielen konnten, wir machten viele einfache Punkte und Esting doch sehr viele Fehler. Zum Satzende hin ließen wir es dann doch etwas schleifen, der Durchgang ging dennoch ziemlich deutlich nach Lohhof. Im zweiten Satz das umgekehrte Bild: Esting hatte sich gefangen und auf einmal lief bei uns nichts mehr zusammen. Die ungewöhnliche Aufstellung erwies sich als etwas wackelig und es zeigte sich, dass etwas mehr Training doch sinnvoll gewesen wäre. Die Estinger Mädels - frisch aufgestiegen in die Bayernliga - machten bewaffnet mit Bier und Prosecco (auf den unser Mammut neidisch schielte) viel Lärm, Esting machte im Aufschlag viel Druck und unsere Fehler in Annahme, Zuspiel und Angriff waren die logische Konsequenz. Das im Block nicht viel lief, kennt der geneigte Leser ja schon aus den Berichten von unter der Saison. Der Satz ging sehr deutlich an Esting und im dritten Satz entwickelte sich dann langsam ein engeres Spiel. Unser Gegner setzte weiter auf viel Risiko im Aufschlag, wir erinnerten uns aber wieder daran, dass die Relegation für uns doch eigentlich nur Spass machen sollte. Ab Mitte des Satzes gingen wir in Führung und gaben sie auch nicht mehr ab. Satz vier war auch zunächst ausgeglichen, am Ende setzte sich aber unsere Lockerheit durch und der Vielspieler des Wochenendes, Bambam Schmidbauer, konnte den Matchball verwandeln. Der Jubel bei den Zuschauern – vor allem der unermüdlich anfeuernden H2 – war groß, schließlich war damit ein großer Schritt Richtung Bayernligaplatz für den SVL gemacht. Klasse war vor allem die Leistung vom Jan, der nach ewiger Zeit ohne Wettkampfeinsatz und nur zwei Wochen Training eine saubere Leistung aufs Parkett zauberte. Auch der Muck zeigte bei seinem ersten Einsatz auf Außen eine gute Leistung. Im zweiten Spiel der Zweiten gegen Esting durfte Bambam Schmidbauer gleich mal höher spielen, denn H2 war auch durch große Verletzungssorgen geplagt. Das Spiel ging hin und her, zunächst war Esting die bessere Mannschaft und gewann Satz eins, dann zogen unsere Jungs an und gewannen die Durchgänge zwei und drei. Eigentlich sah alles auch hier nach einem 3:1-Erfolg aus, doch leider ließ sich die Zweite die Butter noch vom Brot nehmen. Den anschließenden fünfte Satz gaben sie dann fast kampflos her. Durch die zwei Satzerfolge war aber klar, dass definitiv einer der beiden Lohhofer Mannschaften die Relegation als Erster abschließen würde, somit war das abschließende Spiel quasi zur Vereinsmeisterschaft geworden. Auf unserer Seite kam diesmal Jens im Zuspiel zum Einsatz, Fuchsi kam auf Außen für Bambam zum Zuge und als Libero durfte sich Rekonvalezent Marco versuchen. Satz eins verließ ziemlich ausgeglichen, am Ende waren wir vorne und brauchten den Satz eigentlich nur noch zu machen, doch leider ließen wir doch noch der Zweiten den Vortritt. Satz 2 war dann klar unsere Beute, auch wenn wir hier nach einer 14-Punkte-Führung die Zügel nochmal schleifen ließen. Durchgang drei ging wieder an uns, in Satz vier machten wir leider wieder das Spielchen von Satz eins und gaben den Satz nach hoher Führung wieder ab. Im Tie-break waren wir schon 12:8 vorne um ihn aber mit 12:15 zu verlieren. Durch unsere zwei Satzgewinne sind wir aber Gewinner der Relegation, sind somit berechtigt nächste Saison in der Bayernliga anzutreten…. Endstand: Punkte Sätze
Ein Dankeschön geht an alle Zuschauer, die uns trotz des teilweise krampfigen Spiels unterstützt haben. Danke vor allem auch an den Gertsch, der sich für keinen Handgriff zu schade ist und immer bereit steht, wenn Not am Mann ist. OCHSENFETZEN! |