Mar
06
2010
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Lohhof – In der Ersten und Zweiten Volleyball-Bundesliga ruhen am Wochenende die Bälle – in Halle/Westfalen steht das Pokalfinale an. Was aber nicht heißt, dass in Lohhof kein attraktiver Volleyball geboten wäre: Die Landesligamänner, Lohhofs dritte Männermannschaft, lädt zum Saisonfinale ins Carl-Orff- Gymnasium. Und nachdem die Mischung aus immer noch oder wieder aktiven Ex-Bundesligaspielern und SVL-Nachwuchs schon am vergangenen Wochenende gegen Hohenbrunn (3:2) und Garching (2:3) die volle Spielzeit ausgekostet hat, lässt das auch für diesen Samstag ab 14.30 Uhr auf eine spannende Doppelveranstaltung schließen: Der TSV Grafing II und der SV Schwarz-Weiß sind zu Gast. Zwei Spiele mit Brisanz zum Abschluss: Grafing steht quasi schon als Landesligameister und damit als Nachfolger der Lohhofer fest – da käme ein Sieg des Ex-Meisters sicher gut an. Und gegen die Münchner hat der SVL noch eine Rechnung offen. „Da haben wir uns im Hinspiel extremst dumm angestellt“, erinnert sich SVL-Coach Florian Herrmann. Doch wie stark Lohhof III selbst zum Saisonfinale aufläuft, ist noch fraglich – die Saison ist lang und da zwickt’s den ein oder anderen der SVL-Oldies schon mal im Knie. Aber so kommen zumindest Talente wie der 15-jährige Lars Hohensee zum Einsatz, ganz im Sinne der Lohhofer Jugendförderprinzipien. Ziel ist daher für die Dritte auch, Platz zwei zu halten. Denn der würde zur Relegation Richtung Bayernliga berechtigen. Nicht, dass Hermann und sein Team da hinauf wollten – aber großes Vereinsziel ist, die Männer in ihren jeweiligen Spielklassen zu halten. Da aber die Bayernligamänner auf jeden Fall in die Relegation mit den Landesligisten müssen, wäre der Bayernligaplatz so besser abgesichert. Doch wie die Relegation genau angepackt wird, ist Zukunftsmusik. Wesentlich naheliegender ist das Saisonabschlussfest nach den Spielen im Carl- Orff-Gymnasium. Dazu werden auch die Landesligafrauen aus Heimstetten zurück erwartet, wo sie mit einem letzten Sieg gegen die Gastgeberinnen oder die DJK Passau ihren Bayernligaaufstieg perfekt gemacht haben sollten. Saisonabschluss- und Meisterfeier also. Und die Bundesligafrauen sind auch eingeladen – so viel gab es da ja bisher nicht zu feiern. SILKE NÖRENBERG |