Feb
23
2010
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Schon die Anfahrt hatte es in sich: Durch den Riesenstau auf den Autobahnen wählten wir den Weg durch die Stadt, bei einem heftigen Bremsmanöver rutschte das Handy von Muck Stadler unter den Vordersitz. Angekommen in Taufkirchen zeigte sich, das das Handy in die Lüftungsschlitze gerutscht war und man es auch nicht wieder herausziehen konnte. Die weitere Abendplanung vom Muck war damit gelaufen… Nachdem sich seit dem letzten Spieltag unsere Verletztenliste auch noch um Marco Hammerschmidt und Lars Benner erweitert hatte, waren nur drei Auswechselspieler (ein Zuspieler, zwei MBs) übrig. Aus diesem Grund war diesmal Lars Hohensee aus der Vierten mit dabei und übernahm das Amt des AA und Nesthäkchens vom Marco. Auf dem Feld stand zunächst wieder mal eine neue Aufstellung (wieder ohne Libero) mit Jochen im Zuspiel, Prosecco-Mani auf Diagonal, Muck und Steve in der Mitte sowie Tobi und Bambam – beide frisch zurück vom Faschingsski-„Laufen“ - auf Außen. Spiele gegen Taufkirchen machen meistens besonders Spaß: viele Spieler auf beiden Seiten kennen sich gut, deshalb gibt es auch immer wieder lockere Sprüche unter dem Netz. Zudem gibt die Oldie-Truppe nie auf, so dass man immer gezwungen ist Vollgas zu geben. Diesmal konnten wir gleich von Anfang an auch Druck machen, vor allem der Muck zeigte mit ein paar schönen Bällen, was er in letzter Zeit gelernt hat, Durchgang eins ging trotz einer Schwächeperiode in der Mitte an uns. Nur im Satz zwei genehmigten wir uns zu viele Auszeiten, so dass Taufkirchen diesen Durchgang für sich entscheiden konnte. Satz 3 und 4 war wieder unsere sichere Beute. In diesem Spiel waren endlich mal wieder Block und Abwehr vorhanden und Mani Bieberle zeigte auf der Diagonalen, dass er langsam richtig in Fahrt kommt. Wirklich erwähnenswert ist jedoch die „Tätlichkeit“ von Jochen Banse in Satz 3: Taufkirchens Marco Petric griff über die Vier an und schlug dabei den Block von Jochen an. Der Ball wurde flach Richtung Position 3 abgewehrt und unser Zuspieler setzte alles daran, den Ball noch zu erwischen. Nachdem er den Ball erfolgreich hochspielen konnte, pfiff jedoch der Schiedsrichter ab. Kurz bevor das Lohhofer Team den Schiedsrichter wutentbrannt bestürmen konnte, wurde der Grund für die Unterbrechung klar: Der Taufkirchner Spieler lag zusammengekrümmt am Boden. Er war aber nicht umgeknickt, sondern hatte einen Schlag in seine privaten Teile erhalten. Beim Umdrehen hatte Jochen ihn wohl mit der Hand voll erwischt… Zur Regeneration musste der Taufkirchner erst mal auf die Bank. In Spiel Nummer zwei gegen Mühldorf II war zunächst Jens Hohensee im Zuspiel die einzige Änderung. Das Team war im ersten Satz scheinbar noch auf Pause eingestellt und Mühldorf konnte sein ziemlich unkonventionelles Spiel mit sehr vielen schnellen Bällen ungestört aufziehen. Zum Ende hin hatten wir uns wieder gefangen, der Satz ging dennoch knapp und verdient an Mühldorf. In Durchgang Nummer zwei machten wir wieder deutlich mehr Druck und schon konnte der altbekannte Zuspieler Vez Vetrovsky sein Spiel nicht wie gewohnt lenken. Auf Lohhofer Seite war Mani Bieberle inzwischen komplett von Lobs und Schlobs auf richtige Angriffe umgestiegen und sorgte damit für einen Lohhofer Satzgewinn. Satz drei verlief wie Satz zwei, diesmal kam Toni Zeitler nach seiner langen Unipause zum ersten längeren Einsatz für Steve Sieghörtner. In Durchgang Nummer vier wechselte Bambam Schmidbauer auf Diagonal und Lars Hohensee kam zu seiner Landesligapremiere auf Außen. Durch die Umstellungen waren wir nicht mehr ganz so druckvoll und Mühldorf kämpfte wie gewohnt um jeden Ball, aus diesem Grund blieb der Satz bis zum 17:17 ausgeglichen. Doch nach einem Netzfehler von Vez Vetrovsky und seinem altbekannten Ausbruch lief auf Mühldorfer Seite nichts mehr zusammen und wir konnten uns deutlich absetzen. Thore Haag ließ noch ein paar gute Aufschläge über das Netz und so war es Lars Hohensee vorbehalten den Matchball im gegnerischen Feld zu versenken. Fazit: |