Jan
26
2010
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Sie können es doch noch – gewinnen. Auch wenn nur einen Satz. Doch gegen den TV Hauzenberg zeigte die Mannschaft von Trainer Tom Kneifel, dass sie durchaus noch in der Lage ist erfolgreichen Volleyball zu spielen. Nach zwei 0:3-Niederlagen an den vergangenen Wochenenden gegen Tabellenführer Mühldorf und gegen den Tabellenzweiten Dachau, musste der Ligadritte Hauzenberg einen Satz in München lassen. Mit einer konzentrierten Leistung im ersten Durchgang bescherte die junge Mannschaft ihrem Coach und sich immerhin einen Satzgewinn. „Da hat einfach alles gepasst“, befand das Team danach. Mit vielen Angriffen über die Mitte aus einer stabilen Annahme heraus und einem starken Diagonalangreifer Andreas Gigl setzte man die Hauzenberger unter Druck. Einen sehr passablen Aushilfseinsatz hat zudem auch Außenangreifer Marco Hammerschmidt hingelegt. Der 16-Jährige, der eigentlich in der Landesligamannschaft spielt, vertrat den verletzten Patrick Piller. Mit der guten Leistung des ersten Satzes wollte man auch in den zweiten Durchgang gehen und die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Doch ein paar Eigenfehler, gepaart mit Unkonzentriertheit, sicherten den unscheinbar wirkenden Gästen eine fünf Punkteführung, die sie sich nicht mehr nehmen ließen. In den Sätzen drei und vier begegnete man Hauzenberg erneut auf Augenhöhe. Aber wieder waren es die Lohhofer selber, die sich ein, zwei Fehler zu viel leisteten – und die Niederbayern wurden zu stillen Nutznießern. Routiniert profitierten sie von den Lohhofer Schwächephasen und konnten stets ihre knappe Führung behaupten. Am Ende der vier Durchgänge war man auf SVL-Seite zwar enttäuscht über die erneute Niederlage – „Wir hatten sie schon fast“, so Kneifel – andererseits hat seine Mannschaft wieder einen guten und wichtigen Schritt hinsichtlich der Leistung nach vorne getan. Mit dieser Einstellung will man nun den Gegner entgegentreten, die sich auch von der Platzierung her auf Augenhöhe befinden. Denn die Herren 2 will endlich vom Relegationsplatz weg – das geht aber nur mit ganzen Siegen. Maximilian Semmlinger |