Jan
18
2010
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„Wenn wir endlich mal mehr als nur zwei Spiele in Folge mit derselben Aufstellung spielen könnten“, klagte Trainer Tom Kneifel nach der Niederlage gegen Dachau. Denn vor Spielbeginn meldete sich Außenangreifer Patrick Piller mit Knieschmerzen beim SLV-Coach. Springen war heute nicht drin. Da nun Andreas Gigl bereits den fehlenden Dominik Metzger auf der Diagonalposition ersetzte, war eine Außenangreiferposition nicht besetzt. Deshalb musste die Herren 2 umdisponieren. Piller wurde zum Libero umfunktioniert und der etatmäßige Abwehrchef Christian Salzmann kam zu seinem ersten Bayernligaeinsatz auf der Vier. Immerhin konnte Kapitän Basti Weger nach seiner Knieverletzung wieder ins Spiel mit eingreifen. Die Lohhofer begannen konzentriert und versuchten ein Absetzten der Dachauer zu verhindern. Das gelang ihnen im ersten Satz noch recht gut, auch wenn der Ausrichter diesen für sich entschied. Aber im zweiten Satz zogen sie fast uneinholbar davon. Wenigstens im dritten Durchgang gaben sich die Lohhofer noch nicht auf. Sie lagen phasenweise sogar zwei Punkte vorne. Doch in den entscheidenden Phasen zog Dachau wieder an. Hinzu kam, dass es sich der SVL mit Eigenfehlern, Unsicherheit, Inkonstanz und zu wenig Druck im Angriff selber wieder schwer machte. Somit zog das Heimteam erneut auf und davon und den Gästen blieb nichts anderes übrig als die 0:3-Niederlage hinzunehmen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft trotz der personellen Umstellungen fast das Beste aus sich herausgeholt hat. Andererseits wäre auch mit der Aufstellung gegen die nicht sehr dominant auftretenden Dachauer mehr möglich gewesen. Nächsten Sonntag reist der Ligadritte, TV Hauzenberg, nach München. Erneut keine leichte Aufgabe für den SVL. Doch langsam wird es Zeit, dass sich die Kneifel-Truppe wieder ein Herz fasst und unbekümmert den Gegner großen Steine in den Weg rollt. Denn ein Relegationsplatz in die Landesliga sollte nicht das Ziel der jungen Truppe sein. Maximilian Semmlinger |