Jan
15
2010
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Zum Rückrundenauftakt Mühldorf, zum zweiten Spieltag nach der Winterpause der aktuelle Ligazweite ASV Dachau 2. Die starken Gegner der Liga kommen Schlag auf Schlag. Wie schon auch gegen den Tabellenführer Mühldorf steht für die Lohhofer nicht viel auf dem Spiel. Dachau ist zwar nur ein Aufsteiger, doch diese Mannschaft hat schnell gezeigt, dass sie sich nicht mit einer Außenseiterrolle in der neuen Spielklasse begnügen will. Mit bisher nur einer Niederlage gegen Mühldorf steht der ASV 2 daher vollkommen zurecht auf dem zweiten Platz. Mit dieser Einsicht reisen am Samstag (Spielbeginn 17 Uhr) die Lohhofer Volleyballer um Trainer Tom Kneifel nun in die Dachauer Halle. „Die Chancen auf einen Sieg sind wie vergangenen Sonntag beinahe gleich Null“, so der Teamchef. Vielmehr gehe es wieder darum, eine gelungene Partie und eine gute Leistung abzuliefern, so Kneifel. Im Gegensatz zum Heimspiel gegen Mühldorf wollen sich die Kneifel-Schützlinge nicht so schnell ergeben. Während sie in den Sätzen zwei und drei nur wenige Punkte Rückstand hatten, so kamen sie im ersten Durchgang nur gerade noch über die zehn Punktegrenze. „Eine Niederlage wäre vollkommen gerechtfertigt, aber mit Spaß am Spiel sollen es die Dachauer nicht ganz so leicht haben gegen uns“, sagt Kneifel. Dabei hält sich gleichzeitig die Freude über die personelle Situation des Kaders bei ihm in Grenzen. Die Liste der Verletzten nimmt weiter zu. So wird Mitteblocker Basti Weger, der nach seiner Verletzung beim Einspielen vergangenen Sonntag schon nicht eingreifen konnte, wohl auch gegen Dachau fehlen. Hinzu kommt Bene Brück, der gegen Mühldorf sein Come-back nach langer Verletzung feiern wollte. Doch leider zu früh. Die Belastung war wohl noch zu groß. Denn von Rückenschmerzen geplagt stellten die Ärzte am Montag bei ihm einen Bandscheibenvorfall fest. Damit wird der Diagonalangreifer in diese Saison vermutlich nicht mehr eingreifen können. Glücklicherweise scheinen sich die Knieschmerzen von Zuspieler Benjamin Koch und Außen Patrick Piller in Grenzen bzw. auf dem Weg der Besserung zu befinden. Des weiteren fehlen am Samstag die beiden Mittelblocker Mario Berta und Fran Keijmes. Berta weilt auf einer Tagung in Zürich, während Keijmes den ganzen Januar im Ausland unterwegs ist. Nichtsdestotrotz will die Herren 2 das Beste aus der Partie machen. Wenn schon ein Sieg unwahrscheinlich ist, will sie wenigstens bei einer kämpferischen Leistung mit Ehre dagegen halten solange es geht. Denn spätestens nach dem Spiel nächste Woche gegen den Tabellendritten Hauzenberg soll der Rhythmus gefunden sein, mit dem sich die Lohhofer gegen die in Reichweite liegenden Gegner die nötigen Siege holen will, die sie zum Klassenerhalt brauchen. Maximilian Semmlinger |