Dec
20
2010
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Beide Hoffnungen blieben unerfüllt: Mit 0:3 (22:25, 16:25, 18:25) musste sich Lohhofs Zweite um Zuspieler Jens Hohensee geschlagen geben. Und richtig gutes Bayernliganiveau hatte die Partie auch nur ganz zu Beginn. Da allerdings hielten die Lohhofer, die als Tabellendritter in dieses Duell der Tabellennachbarn gegangen waren, ausgesprochen gut mit: „Da haben wir so gut gespielt, dass man schon gesehen hat: Die anderen kriegen Angst und fangen das Nachdenken an“, war SVL-Trainer Heiko Roth mit der Vorstellung seiner Mannschaft zu Beginn sehr zufrieden. Dann jedoch entwickelte sich das Spiel nach dem exakt gleichen Drehbuch wie die Partie beim Tabellenführer in Neumarkt Anfang Dezember. Auch da hatte Lohhof über weite Strecken gut mitgehalten und den ungeschlagenen Ligaprimus ordentlich ins Schwitzen gebracht. Nur fielen Roths Männer auch dort in jedem der drei Sätze zuverlässig in ein ordentliches Konzentrationsloch und brachten sich um den Lohn für ein eigentlich gutes Spiel. „Das war absolut spiegelbildlich gegen Mömlingen“,fasst Roth zusammen. Im ersten Satz war Lohhof bis zur 15-Punkte-Marke vorne, dann kam der Hänger, und Mömlingen zog vorbei. Zwar fingen sich die SVL-Männer wieder, als es ab 20 Punkten in den Endspurt ging. Doch „die Mannschaften ganz oben bringen ihren Vorsprung dann einfach nach Hause“, macht Roth den Unterschied zwischen seinem jungen Team und den Spitzenmannschaften der Liga klar und ergänzt: „Wir spielen nicht schlechter Volleyball. Was uns fehlt, ist, dass wir ein Spiel mal ganz simpel mal ohne Hänger spielen.“ Im dritten Satz reichte Mömlingen eine Aufschlagserie von 9:12 auf 14:12 – nach diesem Überholmanöver war der Lohhofer Widerstand dann dahin. Diese dritte Saisonniederlage hat die SVL-Reserve für eine Nacht auf Platz sechs der Liga katapultiert. Doch mit einem 3:1 (25:16, 23:25, 25:20, 25:18)-Erfolg gestern über den TSV Stein war auf Platz vier der Anschluss zumindest an die erweiterte Tabellenspitze und an den TSV Zirndorf I wieder hergestellt. Und gegen die Zirndorfer Erste steht noch das wegen des Schneechaos’ abgesagte Spiel vom vergangenen Wochenende aus – vielleicht die Möglichkeit, doch mal mit einem Sieg gegen eine Spitzenmannschaft zu beweisen, dass Lohhof II in der Bayernligaspitze richtig aufgehoben ist. SILKE NÖRENBERG |