Mar
05
2011
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Lohhof – Der TSV Nittenau ist am Samstagabend um 19 Uhr im Lohhofer Carl-Orff-Gymnasium zu Gast, und an den Gegner haben die Lohhofer Regionalliga-Volleyballer nicht die besten Erinnerungen. Man muss wohl sogar sagen: Richtig schlechte. Denn das Hinspiel liegt gerade einmal drei Wochen zurück, und es war ein katastrophales 0:3 in einem Spiel, auf das sie in Lohhof ihre letzten Hoffnungen gesetzt hatten. Denn lange Zeit war der TSV Nittenau ebenso erfolglos wie die Lohhofer selbst. Seit der Weihnachtspause allerdings nicht mehr, und aus dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist ein uneinholbarer Gegner geworden. Seit Mitte Februar sind die Oberpfälzer mit zwei Punkten Polster auf die Verfolger Siebter – und damit bis auf weiteres gesichert. Ihre Hoffnung auf den Klassenerhalt mussten die SVL-Männer schon in Nittenau begraben, so deutlich wie die Niederlage dort zu Stande kam. Seit dem Spiel gegenden MTV München aber ist für den Tabellenletzten auch rein rechnerisch nichts mehr drin. „Wir wollen schon noch mal gewinnen“, hält Libero Tom Gailer die Motivation für die verbleibenden drei Spiele hoch. Trainer Heiko Roth gab zuletzt seinen zwei 16-Jährigen mehr Spielanteile, die am vergangenen Wochenendeauch Südbayerischer Meister in der U20 wurden. Diesmal wird er aber wohl nur Marco Hammerschmidt ins Rennen schicken können, Lars Hohensee plagen Schulterprobleme. Ansonsten ist die Mannschaft bis auf Michael Lintl komplett, „und wir wollen vor heimischem Publikumeinfach noch einmal ein ordentliches Spiel machen“, kündigt Gailer an. Das allerdings wollen die Nittenauer auch, und vor allem aus ihren zwei verbleibenden Spielen noch einen Sieg holen – und dabei spekulieren sie weniger auf den Saisonabschluss gegen Meister Marktredwitz. SILKE NÖRENBERG |