Mar
16
2010
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Unterschleißheim - Die große Werbung für das Volleyball-Regionalligaspiel zwischen dem SV Lohhof und Absteiger TSV Starnberg hat sich gelohnt. Unter Aufbietung (fast) aller Lohhofer Kräfte setzte sich der abstiegsbedrohte Achte Lohhof am vorletzten Spieltag mit 3:1 (25:20, 25:16, 19:25, 25:21) Sätzen gegen den Vorletzten Starnberg durch. Sogar der ehemalige Dachauer Bundesligaspieler Christian Struck wurde aus der dritten Mannschaft reaktiviert und von Trainer Stefan Schneider im dritten Satz auch prompt auf der Diagonalposition eingesetzt. 'Ich war froh, dass er dabei war', bedankte sich Schneider indirekt bei dem 35-jährigen Angreifer. Beim Saisonfinale am kommenden Samstag beim Tabellenvierten TSV Niederviehbach (19.30 Uhr) werden sogar noch zwei weitere Herren-III-Oldies Tobias Kuhn und Thomas Herrmann aushelfen. Alles nur, um den achten Platz, der die Relegation bedeuten würde, zu vermeiden, was allerdings nur mit einem Sieg in Niederbayern zu machen ist. Grundlage aber war erst einmal ein Sieg gegen den Vorjahresfünften TSV Starnberg, der zwar traditionell viele ehemalige Erstliga-Volleyballer in seinen Reihen hat, die aber - wie am Samstag im Unterschleißheimer Gymnasium - nicht immer verfügbar waren, weshalb Routiniers wie Stefan Pomerenke oder Dirk Oldenburg nun in die Bayernliga absteigen. In der Hinrunde hatte sich Lohhof bereits 3:2 durchgesetzt, dieses Mal schwächelte das Team um Spielmacher Kai Müller nur im dritten Satz. Die Gäste nutzten nun den Platz hinter der Grundlinie, gingen beim Aufschlag noch weiter zurück und brachten die Lohhofer Annahme damit ins Schwimmen. Schon war das schnelle Spiel passé und die Wand auf Außen stand. Martin Wiebe, Tobias Recknagel und Thomas Herrmann konnten den Ball nur noch in den perfekten Starnberger Doppelblock rein zimmern. 19:25 - der Satzanschluss. Auch das 18:18 im vierten Durchgang 'war nichts für schwache Nerven. Ich hab uns schon im Tie-Break gesehen', sagte Stefan Schneider. Doch dann schafften die Hausherren, unterstützt von rund 70 Zuschauern, die Wende und müssen nun nur noch ihren 3:2-Sieg gegen Niederviehbach in der Hinrunde wiederholen.susl |