Oct
12
2009
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Erster Gegner war der VfB Pörnbach, eine jungen Mannschaft, die sich im vergangenen Jahr deutlich verbesserte. Doch auch unsere Mannschaft, die im Vergleich zum Vorjahr noch einmal jünger geworden ist, startete furios und lang schnell klar in Führung, um dann jedoch eine vom Trainer nicht beantragte Auszeit zu nehmen und Pörnbach in Führung gehen zu lassen. Neun Punkte in Folge sorgten wieder für scheinbar klare Verhältnisse, doch als beim Spielstand von 16:8 keine technische Auszeit kam, sondern eine Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes, gingen die jungen Damen zumindest gedanklich wieder in eine Pause, die dazu führte, daß bei 20:18 endlich die gewünschte Auszeit auch offiziell genommen wurde. Wenn am Ende auch nicht ganz überzeugend, wurde der Satz dennoch gewonnen. Ziemlich rasch ging es im zweiten Satz dahin, selbst wenn ein kleiner Durchhänger eine neun Punkte Führung auf drei Punkte schmelzen ließ (12:9). Im weiteren Verlauf sorgten schöne Aktionen im Angriff und Block, aber auch gute Sicherung für einen klaren Vorsprung. Und da man den Satzball lieber aus der Annahmesituation machen wollte, landete der eigene Aufschlag zum Satzball sicher an der unteren Netzkante, um nach guter Annahme mit einem Angriffspunkt den Satz zu beenden. Da man dem mitgereisten Fanclub, der die Mannschaft variabel mit schrillen Pfiffen oder begeistertem Klatschen anfeuerte, noch etwas mehr bieten wollte, war der dritte Satz wieder von einigen, die Spannung erhöhenden Pausen geprägt, die eine sichere acht Punkte Führung (18:10) Punkt für Punkt auf einen Punkt reduzierten (22:21). Auch die Schiedsrichterin setzte sich kurz in Szene: Als nach drei vergeblichen Angriffsversuchen, die jeweils an der Netzkante hängen blieben, endlich der Pörnbacher Block die Finger an den Ball bekam, pfiff sie vier Ballkontakte ab und gab Pörnbach den schon vorher längst zustehenden Punkt. Drei Punkt in Folge beendeten dann ein ansehnliches Spiel, an dem nur zu lange andauernden Schwankungen zu kritisieren waren. Gegen MTV Pfaffenhofen gingen in den letzten beiden Spielzeiten alle Spiele verloren, selbst wenn eines davon nachträglich durch den Staffelleiter in einen Sieg umgewandelt wurde. Für dieses Jahr hatte man sich vorgenommen, auch ohne dessen Hilfe zum Sieg zu kommen, doch anfangs schien dies nicht klappen zu wollen. 0:4 und 3:9 stand es nach wenigen Ballwechseln, aber dann war das Team aus der Lethargie der Pause zwischen beiden Spielen erwacht und brachte den Satz, wenn auch wieder mit unnötigen Schwankungen sicher nach Hause. Einige der Spielerinnen hatten leider nicht mitbekommen, daß die Blicke von Trainer und Fans immer wieder zur Uhr ging, denn man wollte doch noch rechtzeitig ins Ballhausforum, um dort die erste Mannschaft im Pokalspiel zu unterstützen. Denkste Puppe! Eine Mischung aus Entwicklungshilfe und Arbeitsverweigerung führte dazu, Pfaffenhofen den zweiten Satz ziemlich sang- und klanglos und deutlich auf dem Silbertablett zu überreichen. Wie unnötig das war, zeigten dann die beiden folgenden Sätze, die klare Unterschiede in allen Belangen aufzeigten. Ende gut, alles gut. Mit zwei letztlich sicheren Siegen wurde der Heimweg angetreten, auch mit der Erkenntnis im Hinterkopf, daß die anstrengende Arbeit der letzten Wochen und Monate nicht vergeblich war. Im Vergleich zur Vorsaison ist spielerisch eine deutliche Steigerung zu erkennen und der große Kader bietet viele Wechselmöglichkeiten in kritischen Situationen. Am 24.10.09 ist der erste Heimspieltag und der Weg in die Halle wird sich bestimmt lohnen. Die Ergebnisse: |