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Feb
02
2009
Ende einer durchwachsenen Saison

Ein Häuflein von gerade noch sieben Spielerinnen machte sich am Samstag auf den Weg zum letzten Spieltag, der wiederum in Schrobenhausen stattfand.

Irgendwie war auch der letzte Spieltag ein Spiegelbild der gesamten Saison, ein Wechselbad zwischen recht guter Leistung und gedanklicher Abwesendheit auf dem Spielfeld. Dem zähen und recht lustlosen Aufwärmen vor dem ersten Spiel folgten zwei Sätze (16:25; 13:25), die fast zwangsläufig als erweitertes Einspielprogramm dienten und in nur 30 Minuten Schrobenhausen überreicht wurden. Nach einem derartigen Start ist es aber sehr schwer, einen Gegner, der bereits einen Sieg in der Tasche und zwei Sätze Vorsprung hat, noch zu besiegen. Versucht haben es die Damen, gelungen ist es aber nur teilweise. Nach einem dem erfolgreichen 3. Satz (25:23)  gewann Schrobenhausen den vierten mit dem gleichen Ergebnis. Und selbst wenn gegen Ende des Satzes ein, zwei Schirientscheidungen vielleicht auch anders hätten ausfallen können, der Satz wurde bereits am Anfang und in der Mitte verloren, weil da zu viele Punkte unkonzentriert abgegeben wurden und ständig einem Vorsprung von fünf, sechs Punkten hinterhergelaufen wurde.

Pfaffenhofen, der erste Saisongegner, war auch der letzte und so zeigten unsere Spielerinnen noch einmal alle Varianten, zu denen sie fähig sind. Recht sicher begann der erste Satz, in dem die Führung fast ständig sechs Punkte betrug. Aber ohne Aussetzer geht es offensichtlich kaum, denn beim 24:18 gelang es gerade noch, den 6. Satzball zu verwerten und den Satz mit 25:23 unter Dach und Fach zu bekommen. Noch deutlicher verlief der 2. Satz, doch beim 21:7  Zwischenstand wurden wieder etwas leichtfertig dem Gegner noch einmal sechs Punkte zugestanden, was Pfaffenhofen sichtlich für den 3. Durchgang motivierte. Nach 2:0 Führung in diesem lagen unsere Mädchen 2:8 und 4:14 zurück, und statt die Saison zu beenden, ging es nach dem 17:25 erst richtig in die Verlängerung. Bis zum 16:16 verlief Satz vier ausgeglichen, dann erarbeitete man den vermeintlich sicheren Vorsprung über 21:17 zum 23:19, um den Satz 23:25 abzugeben. Daß sich vor dem Tie-brake Enttäuschung und Müdigkeit - obwohl ja die Wechselmöglichkeiten zuvor durchaus ausgeschöpft worden waren  (!) – breitmachten, ist verständlich. Auch der Tie-brake begann dann nicht so, daß man große Hoffnungen haben konnte, 2:5 und 5:10 führte Pfaffenhofen. Plötzlich kamen ein paar gute Aufschläge und es stand 10:10, dann 14:13, aber gleich zwei Netzroller bei einem Ballwechsel verhinderten den Sieg. Beim 15:14 das gleich Erlebnis, als ein vom Gegner unkontrolliert zurückgespielter Ball am Netz hängen blieb und genau auf die Linie fiel. Nach dem 16:15, einem schönen Angriffsschlag erlöst ein Eigenfehler auf Pfaffenhofener Seite unsere Damen von weiteren Strapazen. Ein verdienter Sieg, den man sich selbst wesentlich leichter hätte machen können, beendete die durchwachsene Saison.

Für die Damen 5 spielten: Sylvi Ackermann, Steffi Anwander, Deniz Baumgartner, Maja Hammerschmidt, Sophia Kurz, Sira Trumm und Elisabeth Wagner.

 
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