Jan
19
2009
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Wie eine Woche zuvor begann es noch recht gut, denn nach einigen Unstimmigkeiten auf dem Feld und dem Zwischenstand von 9:9 war nach 17 Minuten der 1. Satz mit 25:12 gewonnen. Während nun aber Pörnbach kontinuierlich besser ins Spiel fand und den 2. Satz bis zum 20:20 offen hielt, reduzierten unsere Damen ihren Einsatz ebenso kontinuierlich, weil ja 5 gute Aufschläge schon ausreichten, auch den 2. Satz zu gewinnen. Eine 5:3 Führung im 3. Satz wurde großzügig in einem 5:8 Rückstand umgewandelt, dem man den gesamten Satz hinterlief, aber nicht mehr aufholen konnte und den Satz mit 19:25 Pörnbach auf dem Tablett überreichte. Und während die Spielerinnen aus Pörnbach die Gunst der Stunde nutzten und mit viel Bewegung und Kampfgeist auch nach größeren Rückständen nicht aufsteckten, nahmen sich die Spielerinnen aus Lohhof selbst immer mehr aus dem Spiel. Die Worte des Trainers, der die Grundfehler – zu wenig Bewegung, keine Kommunikation auf dem Spielfeld, zu wenig Konzentration – immer wieder ansprach, erreichten leider die Ohren der Spielerinnen nicht. „Höhepunkt“ war in diesem Satz ein Aufschlag, der den ersten Bodenkontakt etwa 50 Zentimeter vor der eigenen Angriffslinie hatte! Soweit das Thema Konzentration. Aus der klaren 11:5 Führung war kurze Zeit später ein 12:13 Rückstand geworden. Und auch eine nochmalige 23:20 und 24:22 Führung reichte nicht, das Spiel zu beenden. Pörnbach gewann auch Satz 4 mit 26:24. So ging es also in den Tie-brake, in dem Führungen von 9:5 und 11: 7 nicht ausreichten und Pörnbach letztlich hochverdient mit 15:12 den zweiten Saisonsieg einfuhr. Nur unwesentlich besser verlief das Spiel gegen Freising, das durch Krankheiten dezimiert und schon im 2. Satz sichtbar am Ende seiner Kräfte war. Dennoch konnte das letzte Aufgebot der Heimmannschaft den 1. Satz deutlich mit 25:18 gewinnen. Satz zwei ging ebenso klar (25:16) an unsere Mannschaft. Obwohl die Kraftlosigkeit bei den Freisinger Spielerinnen offensichtlich war, taten unsere Spielerinnen alles, um einen klinisch toten Gegner wieder zu reanimieren und die 5:13 Führung über ein 23:23 zum den Gegner schonenden sicheren 26:24 Gewinn des 3. Satzes zu bringen. Und das war noch nicht genug der Wohltaten, denn Satz 4 ging wieder an Freising, wobei man es u. a. schaffte, 7, in Worten „sieben“ Punkte in Folge abzugeben, was Freising reichte, um diesen Satz sicher zu gewinnen (25:19). Also ging es erneut in den Tie-brake, in dem Freising endgültig der Saft (15:6) ausging und wenigstens ein mühsamer Sieg eingefahren werden konnte. Sieht man davon ab, daß einige Spielerinnen, u. a. auch aus gesundheitlichen Gründen, in den letzten Wochen kaum im Training zu sehen waren und somit sicher auch nicht in bester Verfassung auf dem Spielfeld standen, so bleibt es ein Rätsel, weshalb die dennoch im Training gezeigten Leistungen bei den Spieltagen nicht umgesetzt werden können. Eine Ursache ist allerdings sicher die Stimmungsabhängigkeit einiger Damen, die die eigene Leistung in der einen oder anderen Richtung beeinflußt. Für die Damen 5 spielten: Sylvi Ackermann, Steffi Anwander, Deniz Baumgartner, Olivia Fasold, Steffi John, Sophia Kurz, Katharina Trautmannsberger, Sira Trumm und Elisabeth Wagner. |