Jan
12
2009
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Die mißliche Lage hinsichtlich der Hallenkapazität brachte es mit sich, daß die Damen 5 in der gesamten Saison nur einen einzigen Heimspieltag haben. Da gleichzeitig Damen 6 und Herren 4 parallel ihre Spiele austrugen, war die Halle am Samstag recht gut besucht und man durfte sich über die Stimmung wirklich nicht beklagen. Beigetragen haben auch wieder einige Eltern, die sich in schon gewohnter Weise um den Verkauf während des Spieltags kümmerten. Eigentlich zu gut begann das erste Spiel gegen die SG Moosburg, denn kaum war der erste Satz eröffnet, war er schon wieder zu Ende. Beim Zwischenstand von 15:0 machte Moosburg durch einen Aufschlagfehler den ersten Punkt und nach zehn Minuten stand es 25:6. So eindrucksvoll das Ergebnis zunächst auch aussieht, war es doch für die Spielerinnen wohl das falsche Signal, denn in den Köpfen hatte sich anscheinend genau so schnell wie der Satz verlief festgesetzt, daß es auch ohne große Bewegung möglich ist, ein Spiel zu gewinnen. Denn selbst als sich ab dem zweiten Satz die Eigenfehler häuften, reichte es aus, diesen mit 25:18 und den dritten mit 25:12 sicher zu gewinnen. Und während in den Nachbarhallen die Spiele erst so richtig Fahrt aufnahmen, war nach 45 Minuten für die Damen 5 schon Pause. Richtig gut hat dann auch die anschließende Pause nicht getan, abgesehen davon, daß auch der nächste Gegner mit den üblichen Mätzchen dazu beitrug, die Heimmannschaft etwas aus dem Spiel zu bringen, da sich die Damen aus Altenerding bereits knapp eine halbe Stunde nach Ende des ersten Spiels dazu bequemten, mit dem Aufwärmen zu beginnen. Allerdings sollte man dies nicht als Grund sehen, daß unsere Damen die Chance auf einen zweiten Sieg ziemlich dumm verschenkten. Nach schneller Führung im ersten Satz, die genau so schnell wieder abgegeben wurde, ging es lange Zeit ausgeglichen hin und her, bis am Satzende einige „black outs” , zur körperlichen Unbeweglichkeit gesellte sich die geistige, Altenerding den Satzgewinn brachten. Leider setzte sich in den beiden Folgesätzen die Spielweise fort, keine Bewegung in der Annahme, keine Kommunikation, letztlich auch nicht der Wille, die Gelegenheit zu nutzen, in der Tabelle doch noch ganz weit nach vorne zu kommen. So gingen dann die Sätze zwei und drei relativ kampflos an Altenerding. Statt 0:3 ( 23:25; 16:25: 14:25) wäre locker ein Sieg möglich gewesen. Wie leicht zeigt das Spiel von Moosburg, das zwar auch 3:0 gegen Altenerdig verlor, aber mit geringeren spielerischen Mitteln weit mehr Widerstand leistete und knapper verlor. Für die Damen 5 spielten: Sylvi Ackermann, Steffi Anwander, Deniz Baumgartner, Maja Hammerschmidt, Steffi John, Sophia Kurz, Katharina Trautmannsberger, Sira Trumm und Elisabeth Wagner.
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