Oct
11
2011
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Nach einer etwas turbulenten Woche startete die D 4 die Saison in Inning am Ammersee und konnte mit dem dort erreichten Ergebnis durchaus zufrieden sein. Und das, obwohl die Ereignisse innerhalb der letzten acht Tage nicht wirklich dafür sprachen. Zunächst verletzte sich Maggie, das Mannschaftsküken, in der Schule so schwer, daß für sie vermutlich die Saison noch vor dem eigentlichen Beginn schon gelaufen ist. Außerdem erlag fast genau 24 Stunden vor dem ersten Aufschlag einer der beiden Neuzugänge nach viermonatigem Training bei der „Vierten“ dem bekannt offensiven Werben eines Ligakonkurrenten aus dem Münchner Westen und verabschiedete sich „spontan“ dorthin. Damit war vieles, was in den letzten Wochen und Monaten im Training und im Turnier in Oberding vor zwei Wochen angedacht und probiert wurde, nur mehr Makulatur. Da aber Martha Tellmann sich bereit erklärt hatte, im Notfall einzuspringen und sie dafür mit etlichen Telefonaten sogar einen Schiedsrichtereinsatz verlegen konnte, machte sich die Mannschaft immerhin mit sieben Spielerinnen – einschließlich einer gesundheitlich angeschlagenen Zuspielerin – auf nach Inning. Positiv daran ist, daß zwei Autos für die Fahrt ausreichten und auch die gegnerischen Mannschaften ja nicht mehr als sechs Spielerinnen gleichzeitig aufs Spielfeld stellen können. Also kein Grund zum Klagen! Nach einem etwas längeren Einsatz als Schiedsrichter – die an der Pfeife erfahrene Martha erkannte schon nach ein paar Ballwechseln, daß es über fünf Sätze gehen würde! – begann dann um 17:10 Uhr das Abenteuer Bezirksliga. Der Vorteil zahlenmäßig kleiner Mannschaften ist, daß die Spielerinnen sich schnell namentlich kennen und auf dem Spielfeld kommunizieren können. So machte es auch nichts aus, daß die „erste Sechs“ noch nicht einmal im Training in dieser Zusammensetzung auf dem Feld stand und zusätzlich einige Positionen im Vergleich zu den Planungen anders besetzt werden mußte. Vielleicht war es auch eine Trotzreaktion, aber nach einigem Geplänkel zu Beginn des ersten Satzes rauften sich die „Sechs“ zu einem richtigen Team zusammen und gewannen diesen Satz recht sicher. Satz zwei begann mit einem Aufschlagfehler, dem ein weiterer Punkt für Gastgeber Inning folgte. Dann griff Neuzugang Steffi Meyer zum Ball und sorgte mit einer Aufschlagserie bereits für eine Vorentscheidung, denn 12 Punkte in Folge war für die jungen Inningerinnen ein (Auf)-Schlag, von dem sie sich nicht mehr erholten. Wie zu erwarten machte man dann aber nicht den Sack zu, sondern überreichte als Gastgeschenk den dritten Satz fast kampflos, was auch das Ausschöpfen des gesamten Wechselkontingents nicht verhindern konnte. Nach einigem Hin und Her und leicht flatternden Nerven wurde dann der vierte Satz und damit das Spiel gewonnen, die ersten Punkte auf der Habenseite verbucht. Die Geschichte des zweiten Spiels gegen PSV München ist schnell erzählt. Die Münchnerinnen waren nicht nur teilweise größer, sondern auch mehr an der Zahl, erfahren und besser eingespielt. So ging der erste Satz klar an München. Im zweiten Satz bäumte sich die Mannschaft noch einmal auf und gewann diesen nach großem Kampf. Mehr war aber letztlich nicht drin, denn das Nachlassen der Kräfte war nicht zu übersehen. Wer die Situation der Mannschaft kennt, muß mit dem Ergebnis des ersten Spieltages – ausgeglichenes Punkt und Satzverhältnis – mehr als zufrieden sein. Alle Spielerinnen brachten weitgehend die Leistungen, die man aus den Beobachtungen im Training erwarten konnte. Steigerung nach oben sind aber durchaus möglich, wozu der eine oder andere zusätzliche Besuch einer Trainingseinheit oder etwas mehr Konzentration und Wille im Training helfen würden. Herauszuheben ist Neuzugang Steffie Meyer, die sich sehr schnell an die Anforderungen einer für sie höheren Liga angepaßt hat und es vielleicht/hoffentlich schafft, trotz Studiums in Regensburg auch am zweiten Spieltag auflaufen zu können. Es spielten: Sylvia Ackermann, Katharina Adams, Stephanie Meyer, Linda Mittring, Stefanie Neun Alexandra Porsch und Martha Thellmann. Die Ergebnisse: |