Jan
18
2011
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Technische Problemchen mit der Netzanlage brachten es dann mit sich, daß man nicht in der gewohnten Trainingshalle spielen konnte und so beinah wieder auf fremdem Terrain antreten mußte. Doch gestärkt durch ein gemeinsames Mittagessen spielte dies keine wesentliche Rolle. Erster Gegner war die Mannschaft des TuS Oberding, ein schwer einzuschätzender Gegner, weil die Mannschaft bislang nur drei Spieltage hinter sich hatte und somit Vergleich mit andern Gegnern nur schwer möglich waren. So ging es bis Mitte des ersten Durchgangs immer hin und her und Oberding lag gar mit 14:11 in Führung, bis 9 Punkte in Folge die Weichen auf den Gewinn von Satz eins gestellt schienen. Doch die soziale Ader der Damen – den Gegner noch etwas mitspielen lassen und den Zuschauer Spannung bieten – sorgte dafür, daß es doch noch einmal etwas enger wurde. Ähnliches Spielchen in Satz zwei, Geplänkel mit Satzmitte, kurzzeitige Führung Oberdings und dann zwei Serien mit fünf bzw. sechs Punkten am Stück und der Satz war gewonnen. Wer erwartete, daß dies auch im dritten Satz so weitergehen würde, wurde von den Mädchen nicht enttäuscht. Mehrfache Führung Oberdings, sechs Punkte in Folge und eigene Führung. Die Spannungsmomente wurde erst an das Satzende gesetzt, als man recht leichtsinnig drei Matchbälle ausließ, den vierten aber zum Gewinn nutzte.
Für die zweite Partie hatten sich die Kolleginnen aus dem eigenen Lager, die Damen 5 doch einiges vorgenommen, denn so ohne weiteres wollte sich den „Jungen“ des Fell des Bären nicht überlassen. Eine Aufschlagserie, die die Annahme der „Fünften“ anfangs überforderte, war vielversprechend, doch folgten darauf zahlreiche eigenen Aussetzer, dann die zum Gleichstand führten. Der weitere Verlauf glich den Sätzen des ersten Spiels im Wechsel mit Druck auf den Gegner und Phasen kollektiver Pause oder Arbeitsverweigerung. Letztlich langte dies auch zum klaren Gewinn des zweiten Spiels, doch ist die Mannschaft anscheinend von einer Konstanz in ihrer Leistung noch ein ganzes Stück entfernt. Und auch wenn wiederum zwei Siege zu Buche stehen, kann man mit der Spielweise so nicht zufrieden sein. Schließlich stehen in der Mannschaft zwar meist noch sehr junge Spielerinnen, die noch viel Entwicklungspotential haben, doch schon bald können sich die Arbeitspausen rächen, wenn beispielsweise bei den langsam anstehenden Jugendmeisterschaften der psychische Druck steigen wird. Die Mannschaft hat es nun nach wiederum vier Wochen Spielpause in der Liga selbst in der Hand, schon beim nächsten Spieltag in Ingolstadt die Meisterschaft zu sichern. Nachdem TSV Pförring, der bislang einzige Verfolger, sich eine weitere Niederlage leistete, sind nun drei Teams in der Liga nach Minuspunkten punktgleiche Verfolger, aber schon mit sechs Minuspunkten mehr belastet. Eine bessere Ausgangslage kann man sich nicht wünschen! Die Ergebnisse: |