Dec
20
2010
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Nach spielerisch nicht immer überzeugenden Leistungen in den letzten Spielen hatte die Mannschaft Fanclub und Trainer einen beschaulichen Nachmittag versprochen und zumindest zu Beginn auch in die Tat umgesetzt. Mit der bis dato besten Saisonleistung wurde Pförring im ersten Satz förmlich aus der eigenen Halle gefegt und nach nur 19 Minuten war der Grundstein für den Sieg gelegt. Man konnte nun nicht erwarten, daß dieses Niveau über drei Sätze gehalten werden konnte und so war es verständlich, daß Pförring auch besser ins Spiel kam, nach der Hälfte des zweiten Satzes in Führung ging und beim Spielstand von 21:16 den Satz fast schon gewonnen hatte. Sieben Punkte in Folge brachten aber unsere Mannschaft auf die Erfolgsspur zurück und der Vorsprung von zwei Punkten wurde bis zum Satzende verteidigt. Der dritte Satz begann vielversprechend und nach kurzen hin und her war ein scheinbar beruhigender Vorsprung herausgespielt. Bei 22:15 schien alles gelaufen, doch dann kamen seitens Pförring plötzlich Aufschläge von unten übers Netz geflogen und stellten die Annahme vor schier unlösbare Probleme. Vier Punkte in Folge und die Nerven flatterten, Pförring nutze die Gunst der Schwächeminuten und holte sich noch den Satz. Bis zum 10:1 im vierten Satz hatte Pförring mit Ausnahme beim Aufschlag den Ball übers Netz zu bringen noch nichts zum eigenen Punktgewinn beigetragen und selbst wenn danach die unsere Mannschaft wieder etwas ins Spiel zurückfand, überreichte man Pförring den Satzgewinn zum Satzausgleich auf dem Silbertablett. Nicht unbedingt die besten Voraussetzung für das nun anstehende Glücksspiel Tie-brake! Doch nach anfänglicher, kurzer Verunsicherung rollte die Maschine wieder auf vollen Touren und beim 7:5 machten die Pförringerinnen ihren letzten Punkt. Danach jubelte nur noch Lohhof und mit 15:5 war der schwierigere Teil des Spieltages erfolgreich überstanden. Während die Mannschaft etwas durchatmete und der Fanclub sich über die gelungene Dramaturgie des Spiels bedankte, galt es einige zwickende Rücken wieder spielfähig zu machen, was auch ganz gut gelang. Der Tabellenletzte MTV Ingolstadt bekam dann im ersten Satz die Überlegenheit des alten und neuen Tabellenführers zu spüren. Und auch wenn im zweiten Satz etwas die Konzentration nachließ, auch er und der dritte Durchgang wurden sicher gewonnen. Nach nunmehr zwei Dritteln der Saison hat die Mannschaft sich selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht und die Voraussetzungen geschaffen, die Spielrunde weit besser abzuschließen als dies im Vorfeld zu erwarten war. In drei Wochen kann man das derzeit so erfolgreiche Team letztmals in eigener Halle sehen und ein Besuch wird sich bestimmt lohnen. Die Ergebnisse: |