Mar
09
2011
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VON SILKE NÖRENBERG Lohhof – Es war kein gutes Wochenende für die Lohhofer Volleyballteams, ein besonders schlechtes aber für die Bayernligamannschaften. Denn während die Regionalligateams wenigstens noch jeweils zwei Satzgewinne feiern konnten, gingen sowohl die Bayernligafrauen als auch die -männer leer aus. Gegen den TSV Friedberg stand die dritte Lohhofer Frauenmannschaft beim 0:3 (20:25, 14:25, 22:25) auf verlorenem Posten. Dabei hatte Trainerin Saskia Seimel ein bisschen gehofft, dass sich die Kopfblockade bei ihren Schützlingen nun einmal lösen würde – jetzt, da der Abstieg beschlossene Sache ist. Doch dann musste sie im zweiten Satz mitansehen, wie die Gäste ihre Mannschaft förmlich demontierten: „Das war fast schon peinlich“, fand Seimel, und erinnerte ihr Team schnell daran, „dass wir immer noch zuhause spielen und immer noch Zuschauer da sind!“ Ein Appell, der fruchtete: Im dritten Durchgang führte Lohhof III bis zum 22:18 mit fünf Punkten. Um danach, wie so oft, keinen einzigen Zähler mehr zu machen: „Es ist schon verhext: Plötzlich klappt all das nicht mehr, was davor noch gut geklappt hat“, sagte die Trainerin. Absolut nichts hat auch beiden Bayernliga-Männern von Heiko Roth bei ihrem 0:3 (12:25, 14:25, 17:25) gegen den ASV Neumarkt geklappt. Schon nach dem ersten Ballwechsel – und das war sogar ein Punktgewinn für den SVL – wollte Roth die erste Auszeit nehmen: „In so einem Spiel muss die Stimmung einfach eine andere sein“, sagte der Trainer. Gar kein Verständnis fand Roth für die Zurückhaltung seines Teams, von dem er sicher keinen Sieg gegen den Tabellenführer erwartete. Aber eine mutigere Herangehensweise: „In dem Spiel hab ich nichts zu verlieren! Da geh ich rein, hab Spaß, versuch mit zuspielen und das Beste zu machen!“ Das gelang seiner Mannschaft in ihrem letzten Heimspiel nicht – „das war wie das Kaninchen vor der Schlange“, so Roths zusammenfassendes Fazit. Der Trainer will nun am kommenden Wochenende fernab der Heimat beim Doppelspieltag in Unterfranken eine ganz andere Einstellung auf dem Spielfeld sehen, „auch wenn es um nichts mehr geht“. Zumindest am Samstag hat Lohhof II auch noch einmal gute Chancen beim TSV Eibelstadt, dem derzeit einen Platz schlechter postierten Tabellensechsten. Zwei Punkte täten da durchaus gut, um Platz fünf zu halten. Denn am Sonntag steht dann der Zweite Mömlingen auf dem Spielplan. |