Jan
20
2011
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Mit 3:0 haben sie die dritte Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg besiegt, was ihnen auch schon im allerersten Saisonspiel gelungen war. Dass danach sieben Niederlagen in Serie folgten, hat mächtig auf die Stimmung gedrückt – doch die dürfte nun nicht nur wegen des zweiten Erfolgserlebnisses wieder besser sein. Denn der TSV Friedberg, der momentan auf dem von den Lohhoferinnen angepeilten Relegationsplatz rangiert, hat zweimal verloren und somit an Vorsprung eingebüßt. Aushilfscoach Tom Gailer, der erneut für Seimel die Stellung auf der SVL-Bank hielt, war auch von der Leistung der dritten Mannschaft recht angetan: „In den ersten eineinhalb Sätzen haben sie kaum Eigenfehler gemacht, nur im dritten hat dann etwas die Konstanz gefehlt – aber Sorgen habe ich mir nie gemacht!“ Auch in Sachen Klassenerhalt ist der SVL-Manager ganz optimistisch: „Es sind jetzt nur noch zwei Punkte auf den Relegationsplatz – und das Nachholspiel gegen Friedberg steht ja noch aus!“ Am kommenden Wochenende ist aber erst einmal frei für Lohhof III. Im Doppeleinsatz sind dafür die Lohhofer Bayernligakollegen: Die Mannschaft von Trainer Heiko Roth zieht am Samstag für das Nachholspiel gegen Zirndorf I in die Trainingshalle im Ballhaus-Forum um, am Sonntag geht’s zum TB/ASV Regenstauf. Und da hofft Roth wieder auf mehr Personal, als bei der 0:3-Niederlage gegen Eibelstadt zuletzt. Da fehlten gleich drei Außenangreifer und mit Sebastian Weger auch einer der für den Coach wichtigsten Spieler im Mittelblock: „Wenn man bedenkt,ummünmit welcher Mannschaft wir gegen Eibelstadt angetreten sind, war das nicht so schlecht.“ Selbst mit einer ganz jungen Aufstellung – Felix Osterhold war mit seinen 22 Jahrenteilweise ältester Spieler auf dem Feld – hatten die Lohhofer ihre Chancen. Nur konnten sie weder ein 23:23 im ersten, noch ein 21:21 (nach 15:21) im zweiten Durchgang in einen Satzerfolg ummüntzen. „Da sind wir in der Aufstellung noch nicht cool genug“, stellt Roth fest, „aber darüber bin ich überhaupt nicht böse.“ |