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Nov
10
2010
Wenigstens einmal zweistellig

SVL-Frauen III kommen in Schwabing böse unter die Räder / SVL-Männer II werden für laxe Einstellung bestraft

VON SILKE NÖRENBERG

Lohhof – Ordentlich unter die Räder gekommen sind die Bayernliga-Volleyballerinnen des SV Lohhof bei der FTM Schwabing: „Das war eine echt böse Niederlage“ sagt Trainerin Saskia Seimel über das mehr als deutliche 3:0. In den ersten beiden Sätzen kamen die Lohhoferinnen nicht über die Zehn-Punkte-Hürde (7:25, 9:25), erst im dritten Durchgang, als Seimel bereits „wild durchgewechselt“ hatte, stand am Ende beim 17:25 zumindest ein zweistelliges Ergebnis.

Einen Sieg hatte die Trainerin bei der FTM, die in der Vorsaison nur knapp am Relegationsplatz Richtung Regionalliga vorbeigeschrammt war, nicht erwartet, „aber ich hatte gehofft, dass wir uns da besser verkaufen“. Doch dazu hatte ihre junge Mannschaft zu viel Respekt vor den druckvollen Aufschlägen der Schwabingerinnen, und wenn die Annahme dann mal kam, passierten andere, leichtere Fehler: Unnötige Netzberührungen, verschlagene Aufschläge, Fehler bei Bällen, die nur locker die andere Feldhälfte erreichen sollten. Insgesamt viel zu viele Fehler, „die wir so im Training schon lange nicht mehr machen“, ärgert sich die Trainerin.

Mit 2:4 Punkten ist Lohhof II vorerst auf den achten Tabellenplatz abgerutscht, nach einem spielfreien Wochenende erwarten die Lohhoferinnen zuhause die DJK SB München und den SV Mauerstetten. „Leichter wird’s nicht“, fürchtet Saskia Seimel, doch immerhin stehen die Münchnerinnen, eigentlich stark eingeschätzt, derzeit noch hinter ihrer Mannschaft.

Recht unrühmlich verlief auch die erste Auswärtsfahrt der Lohhofer Bayernligamänner zum TSV Zirndorf II. Der hatte aus den ersten drei Partien keinen Punkt geholt, und so war nach dem Auftaktsieg des SVL II gegen den Regionalligaabsteiger Regenstauf eigentlich alles auf den zweiten Sieg gepolt. „Doch die haben die ersten beiden Spiele nur knapp im Tiebreak verloren“, hatte Trainer Heiko Roth noch gewarnt – vergeblich: Mit 0:3 (20:25, 18:25, 24:26) unterlahofgen seine Männer, dass sie im dritten Satz einen Satzball vergaben, macht die Sache unter dem Strich auch nicht besser: „Wir haben von Anfang an die richtige Einstellung vermissen lassen und wurden dafür auch ordentlich bestraft“, resümiert Roth und erwartet nun zwei Siege am Samstag beim TSV Stein und am Sonntag zuhause (13 Uhr, Carl-Orff-Gymnasium) gegen den VC Katzwang- Schwabach.

 
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