Feb
22
2011
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Lohhof – Pünktlich zum vorletzten Spieltag in der Regionalliga haben die Lohhofer Volleyballerinnen im Spitzenspiel gegen den FTSV Straubing ihren Coach voll überzeugt: „Die beiden ersten Sätze waren das Beste, was wir dieses Jahr so gespielt haben!“ Und dass dem überzeugenden Start kein Einbruch folgte, sondern seine Mannschaft sich auch verletzungs- und grippegeschwächt nach dem Verlust des dritten Durchgangs fing, freut Tom Gailer noch mehr. Denn mit dem 3:1-Erfolg hat Lohhof seine Chancen auf Platz zwei am Saisonende gewahrt. Dazu heißt es jetzt allerdings erst einmal abwarten, was Straubing in seinen verbleibenden vier Spielen aus den aktuell 22:6 Punkten und dem derzeit dritten Tabellenplatz hinter dem SVL macht. Denn selbst müssen die Lohhoferinnen (26:8 Punkte) nur noch einmal ran, im Nachholspiel bei der VG Sulzbach-Rosenberg am 6.März. So gesehen war die überzeugende Vorstellung gegen Straubing auch ein perfekter Saisonabschluss, zumindest vor heimischem Publikum. Und unter das hatten sich auch zwei Spielerinnen von Tabellenführer Dingolfing gemischt, die erfreut zur Kenntnis nahmen, wie die SVL-Frauen ihnen VerfolgerStraubing weiter vom Hals hielten. Mit guten und konsequenten Aufschlägen brachten Gailers Frauen die Straubinger Annahme von Anfang an ins Wanken. Und so kamen die Niederbayerinnen gar nicht dazu, ihre körperliche Überlegenheit großartig auszuspielen. Aus ungenauen Annahmen gingen die Pässeimmer wieder hoch auf die Außenpositionen – und da hatte sich bereits ein solider Lohhofer Doppelblock postiert. Dieses Hase-und-Igel-Spielchen kennen die Gastgeberinnen nur zu gut aus eigener Erfahrung, doch diesmal stand die Annahme um Libero Susanne Pfeiffer und die Außenangreiferinnen Theresa Schieder und Christina Kock stabil: „Wir konnten viel schnell spielen und viel über die Mitte“, war Gailer regelrecht begeistert, dass seine Frauen kurz vor Schluss wieder den Volleyball aufs Feld zauberten, der dem Trainer seit den Vorbereitungsspielen im September vorschwebt. Dass nach zwei so überzeugenden und „auch in der Höhe verdienten“ (Gailer) Sätzen ein kleines Loch kam, bereitete dem Coach wenig Sorgen. Denn im vierten Satz zogen Gailers Frauen gleich auf 16:8 weg. Allerdings wäre ein gänzlich spannungsfreies Spiel dann doch zu untypisch für Michaela Gluchow und ihre Kolleginnen, und so ließen sie die Straubingerinnen im vierten Satz noch auf 23:25 herankommen. SILKE NÖRENBERG SV Lohhof – FTSV Straubing 3:1 (25:17, 25:20, 17:25, 25:23) SVL: Kristin Standhardinger, Gluchow, Kathrin Standhardinger, Marksmann, Schieder, Kock, Pfeiffer, eingewechselt Keferloher, Vukajlovic |