Feb
17
2011
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VON SILKE NÖRENBERG Lohhof – Einmal Revanche geglückt, einmal verpasst: Bei ihrem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende unterlagen die Lohhofer Regionalliga-Volleyballerinnen Tabellenführer Dingolfing zwar wie im Hinspiel mit 1:3, doch ihre unnötige Tiebreak-Niederlage gegen den TSV Nittenau kurz vor Weihnachten haben sie mit einem 3:1 im Rückspiel am Sonntag wieder wettgemacht. Dabei wäre nach Ansicht von Trainer Tom Gailer auch ein Sieg beim Ligaprimus in Niederbayern durchaus im Bereich des Möglichen gewesen: „Dingolfing hatte keinen allzu guten Tag erwischt, und wenn wir den zweiten Satz zugemacht hätten, wäre das unser Spiel gewesen!“ Zumal die Dingolfingerinnen erst eine Woche zuvor in Sonthofen ihre zweite Saisonniederlage kassiert hatten und Gailer ihnen in den ersten beiden Durchgängen die Verunsicherung durchaus anmerkte. Relativ unbeeindruckt zeigten sich dagegen die Lohhoferinnen von der neuen Aufstellung der Favoritinnen, die einige taktische Ideen Gailers gleich mal zunichte machte. Allerdings profitierte sein Team von vielen Fehlern des Spitzenreiters, bis Michaela Gluchow & Co. bei einer 21:16-Führung im zweiten Satz selbst plötzlich ein paar Schwächen offenbarten. „Wir haben im entscheidenden Moment nicht gezeigt, was wir können, und Dingolfing hat sich stabilisiert“, resümiert Gailer, wie es passieren konnte, dass seine Mannschaft den zweiten Durchgang und in der Folge die gesamte Partie noch abgab. Großartig eingreifen konnte Gailer auch nicht, denn seine Wechselalternativen waren mit neun Spielerinnen, darunter Lisa Keferloher mit einer Ellenbogenverletzung, nicht allzu üppig. „Am Ende hat Dingolfing verdient gewonnen“, meint Gailer daher auch. „Aber ärgerlich war es schon!“ Kleineres Verärgerungspotenzial hatte auch der erste Satz im Sonntagsspiel in Nittenau. Da lief noch Einigeswild durcheinander, angefangen bei der Annahme bis hin zu leicht übers Netz geschubsten Bällen. „Da ist Nittenau dann sehr abwehrstark, wenn man den Ball nur rüberwirft“, erklärt der Coach die Anfangsprobleme. Die sich aber Mitte des zweiten Satzes legten, auch, weil Michaela Gluchow in den Außenangriff wechselte. „Sie trägt einfach bei uns die Hauptlast im Angriff“, sagt Gailer. Und als die Kapitänin auf der neuen Position mehr zum Zuge kam, wurde auch das ganze Team nach und nach stabiler. Vorerst hat sich Lohhof aufgrund der mehr bestrittenen Spiele wieder Platz zwei vor den Straubingerinnen gesichert, doch die sind am Samstag um 16 Uhr zum nächsten Spitzenspiel zu Gast in Lohhof. Und sicherlich auch auf eine Revanche für ihre 2:3-Niederlage im Hinspiel aus. TV Dingolfing – SV Lohhof 3:1 (16:25, 25:23, 25:22, 25:19) TSV Nittenau – SV Lohhof 1:3 (25:21, 19:25, 23:25, 21:25) SVL: Kristin Standhardinger, Gluchow, Kathrin Standhardinger, Marksmann, Schieder, Kock, Pfeiffer, Vukajlovic, Keferloher |