Jan
31
2011
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VON SILKE NÖRENBERG Lohhof – Es waren keine erfreulichen Nachrichten, die Sabrina Karnbaum da im entfernten Argentinien via Facebook erhielt: „Hm, irgendwie gebrauchter Tag...“ hatte ihr Volleyballtrainer Tom Gailer direkt nach der ersten 0:3-Pleite der Lohhofer Regionalligafrauen gepostet. Karnbaum, die sich nach den ersten beiden Saisonspielen zum Auslandsaufenthalt aufgemacht hatte, hat noch vorsichtig gefragt, wie’s denn genau lief. Doch darauf gab es nur spärlich Antwort. Denn gelaufen ist wenig bei diesem samstäglichen Ausflug in den Münchner Süden für die Lohhoferinnen, „das war von vorne bis hinten ein wenig glorreiches Spiel von uns“, fasst Gailer zusammen. Wobei er auch dem Team seines Kollegen und Freundes Alexander Hezareh einen ausgenommen guten Tag attestiert: „Planegg hat als eine von wenigen Mannschaften einen effektiven Diagonalblock gegen uns gestellt und war in der Abwehr gut postiert.“ Hinzu kam, dass gegen Lohhof auch Sandra Sedlar zur Stelle war, die früher mal in der Zweiten Liga für Bayern Lohhof die Bälle verteilt hat und die den Planeggerinnen, wie Gailer meint, „schon sehr gut getan hat“. Was aber nichts daran ändert, dass seine Mannschaft die größten Probleme mit sich selbst und der Annahme hatte und sich dann auch schwer tat, den Ball im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen. Klar fehlte durch die Verletzung von Alexandra Kettenbach (Nacken) wieder eine Außenangreiferin wie etwa Sabrina Karnbaum. Doch schon im Hinspiel hatte Lohhof ja ohne die Bayerische Vizemeisterin imBeachvolleyball auskommen müssen und damals auch ein 3:1 zu Stande gebracht. Doch diesmal versuchte Gailer sämtliche Varianten, nahm Christina Kock, die seit ein paar Spielen als gelernte Mittelblockerin außen aushilft, wieder in die Mitte und beorderte Mannschaftsführerin Michaela Gluchow auf außen. Doch was der Coach auch unternahm, es blieb erfolglos. So nutzte seiner Mannschaft auch eine gute Annahmephase im zweiten Durchgang nichts, es hieß dennoch gleich 5:0 für Planegg. Am Ende gewannen die Gastgeberinnen den Satz sogar mit fast schon peinlichen 14 Punkten Vorsprung. Und nach einem 4:0 für den SVL im dritten Durchgang zogen die Tabellenvierten schnell auf 14:7 davon – das war’s dann. Zumindest vom Ergebnis her lief es gestern besser für die SVL-Frauen: Gegen Schlusslicht Veitsbronn benötigten sie zwar wieder einmal fünf Sätze, fanden aber letztlich mit 15:6 im Tiebreak in die Erfolgsspur zurück und behaupteten so ihren zweiten Tabellenplatz. TV Planegg-Krailling – SV Lohhof 3:0 (25:18, 25:11, 25:19) SV Lohhof – ASV Veitsbronn 3:2 (28:26, 24:26, 25:20, 18:25, 15:6) SVL: Keferloher (Marksmann), Gluchow (Kristin Standhardinger), Vukajlovic, Kathrin Standhardinger, Schieder, Kock, Pfeiffer, Unglaub, Hammerschmidt (beide nur Sonntag) |