Apr
19
2010
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 Unterschleißheim - 'Danke fürs Mitlesen und die Begleitung in der letzten Saison. Ab nächstem Jahr dann wieder in der Regionalliga', verabschiedete sich Michaela Ranner, Mannschaftsführerin des ab sofort ehemaligen Volleyball-Zweitligisten SV Lohhof II, am Sonntagmorgen um kurz vor halb vier Uhr von den Internet-Blog-Fans der zweiten Mannschaft. Sie haben den Klassenerhalt in der zweiten Liga trotz der deutlichen 0:3 (16:25, 12:25, 11:25)-Niederlage gegen Meister Erfurt als Tabellenachter formell locker geschafft. Acht Punkte Vorsprung hatte der Vorjahres-Aufsteiger am Ende auf die Abstiegsränge, dennoch müssen sie wegen des Abstiegs der Bundesliga-Damen zurück in Liga drei. Trainer Tom Gailer ist dennoch stolz auf seine Mannschaft: 'Wir haben nicht unbedingt erwartet, dass wir den Klassenerhalt so früh fix machen', schien er den Zwangsabstieg am Samstagabend noch zu ignorieren. Dann aber brach es sich Bahn: 'Mit dem Wissen, dass wir nicht in der Liga bleiben, war es das Allerwichtigste, einen guten Job zu machen.' Das gelang mit 18:30 Punkten und 44:56 Sätzen. Mit ein bisschen Glück hätten sie als bestes von fünf nahezu punktgleichen Teams sogar noch Rang sechs halten können, aber dazu wäre ein Sieg gegen Erfurt nötig gewesen, was angesichts der rauschenden Aufstiegsparty mit knapp 600 Gästen im Pierre de Coubertin-Gymnasium nicht möglich war. Das SWE Volley-Team habe sich keine einzige Schwächephase erlaubt. Nicht einmal im zweiten Satz, in dem Lohhof bis zum 7:7 mithielt, nach zwei Serien mit 0:3 und 0:6 Punkten aber mit 11:22 abgehängt war. Im abschließenden dritten Durchgang musste man nach 9:23-Rückstand sogar noch froh sein, dank eines Erfurter Aufschlagfehler 'über zehn Punkte gemacht' zu haben, so Gailer. susl |