Apr
17
2010
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Und das hat in den bisherigen 23 Spielen genau einmal verloren. Die Roten Raben aus Vilsbiburg waren die Glücklichen, die im Februar die einzigen Punkte aus Erfurt entführen konnten. Richtig groß sind die Lohhofer Chancen also nicht, trotzdem will Gailer im ganzen Meisterschaftstrubel – denn Erfurt feiert gleich mit Zweitliga- und Regionalligamannschaft die Meisterschaft – die eigenen Titelambitionen wahren. „Best of the Rest“ will der Lohhofer mit seinen Frauen werden, was nichts anderes heißt, als den seit langem als neues Saisonziel proklamierten sechsten Platz zu halten. Dazu müssten, eine SVL-Niederlage mal einkalkuliert, die punktgleichen Mauerstettenerinnen und Wetteranerinnen ebenfalls verlieren. Oder Lohhof müsste den großen Coup landen. Danach sah es in der vergangenen Trainingswoche nicht unbedingt aus, um die Stimmung vor dem Finale noch irgendwie oben zu halten, bot Gailer am Montag ein „Wünsch dir was“-Training an, ansonsten waren Trainingsspiele angesagt. „Wenn ich in der Situation den Hampelmann mache, nimmt mir das eh keine ab“, hat Gailer erkannt. Und weil es für Lohhofs Zweite im Prinzip eh um nichts mehr geht und der Abstieg dank Mannschaft eins unvermeidlich ist, mutet Gailer auch seinen B-Jugend-Küken gar keine Doppelanstrengung zu, die Zweitligamannschaft stellt sich quasi von selbst auf: Ohne Lisa Keferloher, Yanina Weiland und Christina Kock geht’s zum Meister, denn die drei sollen am Sonntag möglichst ausgeruht in Neudrossenfeld um Bayerische U-18-Meisterehren spielen. nö |