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SV Lohhof kehrt in die Bundesliga zurück – Frauen II und Männer schaffen ebenfalls den Sprung in die höhere Liga

VON SILKE NÖRENBERG

Lohhof – 2009 war für die Lohhofer Volleyballer das Jahr der Aufstiege – allerdings kamen die allesamt eher unverhofft. Denn Benedikt Frank, Trainer der ersten SVL-Frauenmannschaft, gab noch zu Jahresbeginn als Rückrundenziel aus, „die da oben ein bisschen zu ärgern“. Seine Zweitligafrauen waren da gerade Fünfter, weshalb auch Abteilungsleiter Matthias Kock die Wahrscheinlichkeit eines Erstligaaufstieges noch mit fünf Prozent bezifferte. Aber immerhin, er wurde nach den zwei gescheiterten Versuchen 2006 und 2007 in Erwägung gezogen. Und am 28. März verkündete Kock nach dem Heimspiel gegen den SV Mauerstetten den Lohhofer Fans: „Wir haben den Lizenzantrag für die Erste Liga nach Berlin gefaxt – Erste Bundesliga, wir kommen!“

Und nicht nur das: Mannschaft zwei um Zuspielerin Veronika Kettenbach rückte als Regionalligameister nun endlich auch in die Zweite Liga vor und ließ nach der Meisterfeier im März noch die Aufstiegsfeier folgen. Danach gab es für Tom Gailers neu formierte Kükentruppe allerdings weit mehr zu feiern als für das Erstligateam seines Kollegen und WG-Mitbealswohners Benedikt Frank: Fünfmal ging der Zweitliga-Neuling bislang als Sieger vom Feld, mit 10:14 Punkten belegt Lohhof II zur Winternachpause einen entspannten siebten Platz.

Weitaus weniger entspannt ist der Blick für Frank auf die Erstligatabelle, die sein Teamohne einen einzigen Sieg von hinten anführt. Lohhof I hat aber noch 17 ausstehende Spiele bis zum 8. Mai, um den SVL in den drei höchsten deutschen Spielklassen zu halten.

Denn neben dem Erst- und Zweitligaaufstieg sind auch die Lohhofer Männer heimlich, still und leise in die Regionalliga zurückgekehrt. Allerdings nicht sportlich, sondern, weil Neu-Trainer Stefan Schneider vor der Saison mit vier Spielern und der Regionalligalizenz im Gepäck von der DJK Würmtal zum SVL wechselte. Aus zwei mach eins – und Ziel dieses Vorhabens war, irgendwie die Regionalliga zu halten. Doch Lohhof I schlägt sich in der dritthöchsten deutschen Liga beachtlich, wenn auch oft nervenaufreibend knapp: Vier Tiebreak-Siege und zwei etwas deutlichere haben den SVL-Männern um Kapitän Thomas Güntner 12:10 Punkte und Platz sechs zur Halbzeit beschert.