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SVL-Volleyballerinnen auch gegen Potsdam ohne Pepp

Unterschleißheim - Das Beste an der 1:3 (20:25, 20:25, 25:22, 20:25)-Niederlage des Volleyball-Bundesligisten SV Lohhof gegen Mitaufsteiger SC Potsdam am Mittwoch war noch der Einsatz der erst 15-jährigen Jugend-Nationalspielerin Yanina Weiland. Als die Lohhofer Damen-II-Diagonalspielerin beim 10:17 im vierten Satz für Christin Hölzl eingewechselt wurde, brandete auf den mit nur 100 Zuschauern besetzten Rängen im Unterschleißheimer Carl-Orff-Gymnasium wenigstens kurz mal größerer Beifall auf. 'Yani, go', rief ihre Mitspielerin aus der zweiten Mannschaft, Libera Susi Pfeiffer, in der letzten Reihe neben dem Hachinger Bundesliga-Profi Patrick Steuerwald aufmunternd. Endlich ein bisschen Begeisterung, obwohl die SVL-Damen doch kurz zuvor den dritten Satz gewonnen hatten.

'Der erste Satzgewinn seit langem für den SV Lohhof', hatte sich Abteilungsleiter Matthias Kock nach dem gedrehten 7:12-Rückstand am Hallenmikro mitgefreut. Viele waren es in dieser Rückrunde wirklich noch nicht. Gerade einmal vier in zehn Spielen. Doch vom Hocker riss es die Zuschauer, darunter auch die drei Unterhachinger Pokalsieger Steuerwald, Denis Kaliberda und Roy Friedrich, nicht. Die Partie war wie ein müdes Auslaufen des sieglosen Schlusslichts gegen den Tabellenzehnten. Kein Feuer, kein Pepp. Im ersten und vierten Satz lag man schnell 9:16 hinten, im zweiten hielt man zwar länger mit (15:16, 18:21), hatte beim Endspurt aber wie in den 66 anderen Sätzen davor wieder das Nachsehen. Immerhin schafften drei SVL-Volleyballerinnen ein zweistelliges Punktekonto: Christin Hölzel (14), Stephanie Utz (11) und Inga Vollbrecht (10).

'Ich weiß nicht, was in den Köpfen vorgeht. Wir kommen einfach nicht auf die Beine', fahndet SVL-Trainer Benedikt Frank auch nach der 23. Niederlage im 23. Spiel weiter nach dem Grund, warum es einfach nicht klappen will. Nur einer war glücklich und zufrieden: Der Münchner Trainer Michael Merten, Trainer des SC Potsdam. Trotz Zwischenständen von 16:9 und 21:13 meinte er hinterher wohlwollend, dass er 'im Endeffekt froh' sei, den vierten Satz gewonnen zu haben, denn 'Lohhof fightet immer bis zum Schluss'. Doch am Ende kämpften die Bayern mehr mit den Tränen, als mit dem Gegner. Vor allem die beiden Ingas traf die neuerliche Niederlage sehr. Inga Vollbrecht und Inga Lamby wollten nicht nur einen Satz, sondern das ganze Spiel für sich entscheiden. Das war schließlich ihr Minimalziel. Aber ob sie das in einer der drei abschließenden Partien gegen Aachen (Donnerstag, 29. April, 20 Uhr, Carl-Orff-Gymnasium), in Hamburg (2. Mai) oder gegen Sonthofen (8. Mai) noch schaffen, steht derzeit in den Sternen. Vielleicht nur, wenn mehr Spielerinnen wie Yani Weiland ins Aufgebot rücken. Die 15-Jährige bekam zwei Bälle und machte daraus direkt zwei Punkte. Susanne Menhorn