|
Wie eigentlich in jedem Jahr nutzten die Lohhofer Volleyballer und Volleyballerinnen die Saisonpause wieder für zahlreiche Ausflüge in den Sand um ihr Können im Beachvolleyball zu zeigen.
Das erfolgreichste Team war in dieser Saison Valeria Fedosova/Natascha Niemczyk. Die neuformierte Paarung etablierte sich gleich in ihrer ersten gemeinsamen Saison auf der nationalen Smart Beach Tour und konnten mit dem 4.Platz auf Norderney ihr bestes Ergebnis verbuchen. Am Ende reichte es dann ganz knapp nicht für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand, aber Platz 18 in der nationalen Rangliste verdient auf jeden Fall Respekt. Aber auch auf der bayerischen Tour waren die beiden Zweitliga-Meister aktiv. Hier können sie eine makellose Bilanz aufweisen, denn sie konnten bei ihren beiden Teilnahmen bei den BVV-Beach-Masters in Freising und Fürth jeweils den Turniersieg für sich verbuchen. Auch beim Saisonhöhepunkt der Bayerischen Meisterschaft in Ebersberg waren Valeria und Natascha nicht zu schlagen, so dass sie sich jetzt Bayerischer Meister 2011 nennen dürfen!
Ebenfalls eine beeindruckende Saison legten die beiden Youngster Sandra Ittlinger/Yanina Weiland hin. Bei der Deutschen Meisterschaft der U20 in Berlin sicherten sie sich die Bronze-Medaille. Dazu kommt ein hervorragender zweiter Platz beim A-Top-Turnier in Leipzig und bei ihrer ersten Teilnahme bei der Smart Beach Tour in Essen schafften sie gleich den Sprung ins Hauptfeld. Höhepunkt für Sandra und Yanina war aber sicherlich die Teilnahme an der Beachvolleyball Europameisterschaft der U18 in Vilnius (Litauen). Ungeschlagen spielten sich Ittlinger/Weiland ins Viertelfinale. Bei ihren beiden Chancen aufs Halbfinale hatten sie leider nicht das nötige Glück, aber Platz fünf bei Europameisterschaften ist ein riesiger Erfolg!
Auch ein weiterer Youngster konnte mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam machen. Daniel Malescha startete in die Saison mit Platz neun bei den Deutschen Meisterschaften der U20 in Berlin. Diesen Platz konnte er bei den Europameisterschaften der U19 in Umag (Kroatien) wiederholen. Highlight seiner diesjährigen Saison war aber sicher der Deutschen Meistertitel in der Altersklasse U19 in Grimma.
Aber auch auf der bayerischen Tour war der SV Lohhof wie in den vergangenen Jahren zahlreich vertreten. Fast kein Turnier ging ohne Teilnehmer des SV Lohhof über die Bühne. Daher hier nur eine kleine Aufzählung über die Top-Platzierungen unserer Athleten: Susanne Lehner (5.Platz BMS), Sabrina Karnbaum (4.Platz Masters Freising, 3.Platz Masters Herrsching, 3.Platz Masters Mühldorf, 9.Platz BMS), Michael Lintl (13.Platz BMS, 1.Platz Cup Schwabmünchen), Franziska Rößler (2.Platz Masters Kempten, 2.Platz Masters Herrsching), Eva Schilf (2.Platz Masters Kempten, 2.Platz Masters Herrsching, 1.Platz Cup Burgberg, 1.Platz Cup Schwabmünchen), Stefan Schmidbauer (3.Platz Masters Deggendorf, 4.Platz Masters Kempten), Simon Osterhold (2.Platz Masters Herrsching), Tom Gailer (3.Platz Masters Deggendorf), Veronika Kettenbach (1.Platz Cup Dingolfing, 1.Platz Velden), Marion Mirtl (1.Platz Cup Dingolfing), Stephanie Utz (1.Platz Cup Velden), Kathrin Standhardinger (1.Platz Regenstauf), Kristin Standhardinger (1.Platz Regenstauf), Andreas Gigl (1.Platz Cup Landsberg), Tobias Recknagel (1.Platz Cup Regenstauf), Patrick Piller (1.Platz Cup Vaterstetten), Sebastian Weger (1.Platz Cup Vaterstetten)
Natürlich gab es auch in der vergangenen Saison einige Heimturniere. So veranstaltete der SV Lohhof in diesem Jahr einen BVV-Beach-Cup sowie jeweils ein Challenge-Turnier der EBF-Serie.
Das große Highlight am Lohhofer Strand war aber sicherlich der KiO-BusinessBeachCup. 19 Unternehmen aus Unterschleißheim und Umgebung waren beim Charity-Turnier am Start, dass in diesem Jahr zusammen mit dem Victor’s Residenz-Hotel durchgeführt wurde. Bei durchwachsenen Wetter ließen sich die Teilnehmer nicht den Spaß nehmen und zeigten dabei guten Sport. Gewinnen oder Verlieren war an diesem Tag aber nicht das Wichtigste, denn der gute Zweck stand bei diesem Event im Vordergrund. So konnte am Ende ein Scheck über 10.000 Euro an Hartwig Gauder (Olympiasieger Gehen 1980), der die „Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende“ vertrat, überrreicht werden.
|